Avia, Zacharias, Tierra und Sol werden Ihrer neuen Rolle als Hüter der magischen Pflanzen immer mehr gerecht, auch wenn sie nach wie vor noch viel lernen müssen. Als die vier ihre erste verbotene Lieferung des Nachtschatten-Netzwerks, und somit kostbare und sehr seltene Samen der legendären Feuerranke erhalten, sind sie verständlicherweise sehr aufgeregt. In Uroma Floras Buch erfahren die Kinder, dass die Pflanze als ausgestorben gilt, was diese noch besonderer macht. Daher liegt es nun an den beiden Zwillingsgeschwistern das Rätsel, um diese gefährliche Pflanze zu lösen und zu entschlüsseln zu was diese fähig ist. Doch es gibt ein noch weitaus größeres Problem, denn die skrupellose Firma Novocreos hat eine der magischen Pflanzen der Familie Cunabula in die Finger bekommen und führt an dieser bereits Experimente durch. So liegt es an Tierra, Sol, Avia und Zacharias, die Pflanze zurückzuholen, denn ansonsten könnte weit mehr als das Geheimnis der vier gelüftet werden.
Da ich Band eins der Reihe unglaublich gerne mag, habe ich mich sehr aufs Lesen des zweiten und somit auf „Flora Magica – Die Gabe der bösen Kräuter“ von Vanessa Waldner gefreut.
Die beiden Zwillingspärchen Tierra und Sol sowie Avia und Zacharias sind überglücklich in ihrem neuen Zuhause, mit all der Natur, die sie umgibt und natürlich mit ihren magischen Pflanzen zu deren Hütern sie ernannt wurden. Die vier wachsen immer mehr in ihre Rollen hinein und werden sicherer in ihrem Tun, das viel auch auf instinktivem Handeln beruht. Wie sehr die vier inzwischen bereits wertgeschätzt werden, zeigt ein erstes offizielles Treffen mit zwei Vertretern des Nachtschatten-Netzwerks. Die Kinder übergeben an die beiden Samen einer besonderen Pflanze und erhalten im Gegenzug ebenfalls extrem wertvolle Samen, der sogenannten legendären Feuerranke. Dank Uroma Floras altem Buch, dass sich nur den Kindern in vollem Ausmaß offenbart, erfahren sie wie gefährlich und einzigartig die Feuerranke, die als ausgestorben gilt, tatsächlich ist. Als Tierra mit dieser intuitiv forscht, passiert etwas Unglaubliches, das nicht nur für sie, sondern auch für sämtliche Bewohner des Hauses, lebensgefährlich, aber gleichermaßen auch wunderschön ist. Wie auch bereits ein Ereignis aus Band eins, ist auch dieses absolut faszinierend und einnehmend und zeigt wie viel Magie in Pflanzen steckt bzw. stecken kann.
Dem nicht genug, stehen die beiden Zwillingspärchen alsbald vor einer weiteren Herausforderung. Denn aufgrund vorangegangener Ereignisse ist es der skrupellosen Firma Novocreos bzw. deren Eigentümer gelungen, an eine der magischen Pflanzen zu gelangen. An dieser werden bereits Experimente durchgeführt, sodass die vier Kinder die Pflanze unbedingt wieder in ihren Besitz bringen müssen, ehe nicht nur ihr Geheimnis, sondern auch das der Magie offenbart wird. Doch besagte Pflanze ist akribisch abgeriegelt, denn diese befindet sich sicher im Labor der Firma. So hecken die vier gemeinsam einen gewagten Plan aus, um diese wiederzubekommen.
Mir hat es ein weiteres Mal viel Spaß gemacht die Kinder, die ich inzwischen definitiv ins Herz geschlossen habe, zu begleiten. Es ist schön mitzuerleben wie glücklich die vier sind, wie sehr die jungen Cunabulas es genießen in Österreich und im Haus ihrer Familie zu leben. Auch wenn sich die beiden Zwillingspärchen noch nicht so lange kennen, können sie sich bereits gut gegenseitig einschätzen und bilden ein tolles Team, das zusammenhält. Das wird in vielen Situationen, und ganz besonders dann deutlich, als sie alles tun, um ihre magische Pflanze zu retten, was nicht ganz ungefährlich ist.
Denn die Firma Novocreos gehört Adam Bennig, Lakus Chef. Und Killian, dessen Sohn wiederum findet auch Avia toll, was auf Gegenseitigkeit beruht. So nehmen, neben der Familie Cunabula und den anderen Bewohnern des Hauses, auch die Bennings einen größeren Part ein. Selbstverständlich ist auch Nox, die magische und für die Kinder auch zu verstehende Sukkulente, die ihnen mit Rat und Tat und auch mit einer großen Portion Eigensinn, zur Seite steht, immer mit von der Partie. Das tut auch Anwalt Fidas Berg, der nicht nur den Kindern stets hilft, sondern auch Floras Vermächtnis verteidigt und beschützt.
Das Setting und somit das Anwesen der Cunabulas mit all den magischen und "normalen" Pflanzen ist wunderschön. Ich hatte die riesigen Ländereien, die Gewächshäuser und die gemütlichen Räume während des Lesens stets vor Augen. Durch die Auszüge aus dem Buch "Magische Pflanzen und ihre Geheimnisse" lernt man während des Lesens ganz nebenbei auch einiges über Botanik, was ebenfalls toll ist. Ein absolutes Highlight sind die wunderschönen Illustrationen von Marie Beschorner, diese sehen fast aus wie Fotografien, was sie besonders macht.
Das Ende macht auf jeden Fall neugierig auf den dritten Band, auf den ich mich bereits jetzt sehr freue!
Daher vergebe ich 4,5/5 Flügel/Schwingen für diesen schönen zweiten Band!
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.



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