Verlag: Loewe
Bilderbuch
ISBN: 978-3-7432-2164-2
Ab 4 Jahren
Seiten: 40
Preis: 15,00 €
Übersetzung: -
Illustrator(in): Fabian und Christian Jeremies
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Als Kobi aus dem Küchenfenster blickt, entdeckt er einen größeren Haufen Krimskrams, der sich im Wilden Weg auftürmt. Voller Tatendrang machen sich Kobi und seine Freundin Kairi auf, um den Berg mit all seinen Schätzen zu erkunden und zu erobern. Doch dort spielt bereits ein anderer, was Kobi so gar nicht gefällt und was letztendlich auch zum Streit führt.
Da wir das erste Bilderbuch rund um den süßen blauen und fantasievollen Bären Kobi unglaublich gerne mögen, haben wir uns so sehr aufs Lesen des zweiten Buchs und somit auf "Der Kopfübär streitet sich nie!" von Judith Weber gefreut.
Als Kobi im Wilden Weg einen großen Sperrmüllhaufen erspäht, ist er sofort Feuer und Flamme. Gemeinsam mit seiner Freundin Katze Kairi sucht er im Keller die passende Ausrüstung, um die neue Welt dort draußen zu erobern. Die zwei Tierkinder sind komplett begeistert von dem gigantischen Berg mit all den tollen Dingen und den vielen Höhlen. Kobi will unbedingt ein Haus für sie beide bauen, doch dann hört er ein plätschern von der anderen Seite. Mutig nähern sich die beiden Forscher dem Geräusch und stehen kurze Zeit später Wasserschwein Emilio gegenüber, der ein Schiff bauen möchte.
Da Emilio und seine Eltern gerade erst in ein Haus im Wilden Weg eingezogen sind und der Berg vor ihrem Anwesen liegt, merkt Kairi an, dass Emilio bestimmen darf, was gespielt wird. Das wiederum macht Kobi wütend, so beginnt er auf der einen Seite ein Haus und Emilio auf der anderen, sein Boot, zu bauen.
Als Kobi und Emilio sich lautstark über eine kaputte Waschmaschine streiten, hören auch die anderen Bewohner des Wilden Wegs das Geschrei. So kommen Mama und Papa Bär, Emilios Eltern und natürlich auch Gans und Nachbarin Frau Immerso mit ihrem Beschwerdeblock um die Ecke und gleichzeitig am Schätze-Berg an. Während die Willinge, Kobis kleine Brüder, sofort mitmischen, wollen die Mamas wissen was los ist, die Väter möchten, dass ihre Kinder herunterkommen und Frau Frau Immerso meckert, dass so ein Krach um die Mittagszeit verboten ist.
So sind plötzlich alle Erwachsenen sauer auf die jeweils anderen, weshalb die Kinder im ersten Moment nicht weiter wissen. Doch dann wendet Kobi, nach Kairis Hinweis, seinen "Kopfüber-Hänge-Trick" an. Er baumelt verkehrt herum über der Waschmaschine, während Emilio und Kairi ihn festhalten. Dank der anderen Perspektive auf die Welt im Allgemeinen und auf den Krimskrams Haufen im Speziellen, hat Kobi eine tolle Idee. Er will gemeinsam mit Kairi und seinem neuen Freund Emilio ein Hausboot bauen.
Als auch die Eltern davon überzeugt werden können, dass der Streit vorbei ist, helfen sie den Kindern nicht nur beim bauen des Hausboots, sondern befördern dieses zusätzlich dazu auch noch zu ihrem Abenteuer-Wildwasser-Spielplatz. Da ist es auch gar nicht schlimm, dass das Hausboot ein wenig sinkt, denn so lässt es sich ganz wunderbar Schiffbruch spielen. Glücklich beschließen die Kinder am Abend, dass sie am nächsten Tag weiterspielen möchten. Als es beinahe erneut zum Streit kommt, spricht Kairi kichernd ein Machtwort.
Wie von Band eins gewohnt, ist die Geschichte wieder rund um großartig, steckt voller Botschaften und humor- und gefühlvoller Szenen. Außerdem gibt ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren und neue tierische Figuren kommen dazu, was toll ist. Im Fokus steht natürlich das Thema "Streit", das auch vor den Erwachsenen nicht halt macht und so definitiv gut umgesetzt ist. Die kleinen Zuhörer*innen kennen Streit mit Freunden und Gleichaltrigen natürlich aus ihrem Alltag, und dass auch Erwachsene ab und an streiten oder laut werden, ist ihnen nicht unbekannt. Das Wichtigste ist, eine Lösung zu finden und den Streit zu klären, was in diesem zweiten Buch sehr gut und mit einem herrlichen Augenzwinkern, gelöst wird.
Mein Neffe und ich, sind auch von diesem zweiten Bilderbuch rund um begeistert. Kobi ist wieder ganz in seinem Element, er plant, baut und schöpft seine Fantasie voll aus. Natürlich darf auch sein Kopfüber-Moment, der ihm Klarheit und wundervolle Ideen bringt, nicht fehlen.
Absolut grandios sind auch wieder die einmalig schönen Illustrationen von Fabian und Christian Jeremies. Jede Seite strahlt ganz viel Geborgenheit und Liebe aus, was durch die vielen, auch kleinen, Details, und die wundervolle Farbgebung definitiv noch unterstützt wird. Die Mimik der tierischen Charaktere, allen voran die von Kobi, ist göttlich. So verweilen wir jedes Mal aufs Neue beim gemeinsamen Lesen auf jeder Seite, weil es dort, ebenso wie auf dem Krimskrams Haufen, so viel zu entdecken gibt.
"Der Kopfübär streitet sich nie!" von Judith Weber, fantastisch von Fabian und Christian Jeremies illustriert, ist bereits das zweite Buch rund um den herzigen blauen Bär und Wirbelwind Kobi. Dieses Mal steht das wichtige Alltagsthema "Streit" im Fokus. Kobi gerät mit Emilio dem Wasserschwein in ebendiesen, als beide ihre eigene Spiele-Idee auf einem großen Sperrmüllhaufen umsetzten wollen. Als auch die Erwachsenen sauer auf die jeweils anderen sind und somit ebenfalls in den Streit involviert werden, betrachtet Kobi die Welt einmal mehr Kopfüber, was ihn nicht nur inspiriert, sondern ihm auch eine Lösung zeigt, die den Streit beilegt, alle zusammenhalten lässt und glücklich stimmt.
Somit vergeben wir selbstverständlich 5/5 Flügel/Schwingen für dieses zweite, grandios tolle Kobi-Kopfüber-Bilderbuch und freuen uns bereits jetzt sehr auf den dritten Teil.
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In
meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung
zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr
erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie
eventuell auch zu weiteren Romanen.


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