Verlag: Fischer Sauerländer
Kinderbuch
ISBN: 978-3-7373-4420-3
Ab 9 Jahren
Seiten: 196
Preis: 13,90 €
Übersetzung: -
Illustrator(in): Nadine Jessler
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Marie ist nur wenig begeistert, als ihre Mutter eine Stelle als Köchin an einer französischen Schule annimmt und somit die ganze Familie in einen kleinen Ort am Meer umzieht. Dort wiederum wohnen die sechs in einer alten und umgebauten Turnhalle, was definitiv außergewöhnlich ist. Maries großer Bruder liebt das Surfen, daher ist dieser happy und auch ihre kleine Schwester scheint sich wohl zu fühlen, Marie hingegen fehlt ihre bisherige beste Freundin. Mit den Kindern in ihrer Klasse, wird sie nicht wirklich warm, da Marie das Gefühl hat, dass sich diese in ihrer Gegenwart komisch verhalten. Doch dann weiht Maries Oma Aveline sie in ein Geheimnis ein. Mit den passenden magischen Zutaten kann sowohl sie, als auch Marie, Gerichte kochen, die Menschen verzaubern. Marie, die es kaum erwarten kann selbst loszulegen, wagt ein kleines Experiment. Doch ihr erster Kochzauber geht total schief, sodass plötzlich der Job ihrer Mum in Gefahr ist. Marie muss das unbedingt wieder gutmachen, so ist sie fest entschlossen, dies beim Buffet für das Schulfest auf magische Weise zu tun.
Da ich "Die Geburtstagsbande" von Claudia Schaumann großartig finde, war ich sehr gespannt auf den Kinderbuchauftakt ihrer neuen Reihe und somit auf "Maries Glücksküche - Die Schule am Meer".
Zu Beginn lernte ich die neunjährige Marie kennen, die vor kurzem mit ihren Eltern, ihrer kleinen Schwester Rose und ihrem großen Bruder Jules, nach Frankreich in das kleine Dorf Saint Amour gezogen ist. Halbfranzösin Oma Aveline, die bereits in Frankreich lebt, zieht mit ihrer Familie in die zu einer Wohnung umgebauten Turnhalle, die an Maries neue, deutsche Schule École Allemande, angrenzt. Und dort wiederum, tritt Mama Camille ihren neuen Job als Schulköchin an.
Die neue Wohnung findet Marie ganz in Ordnung, dennoch vermisst sie Deutschland und ihre beste Freundin. Die Kinder in ihrer jetzigen Klasse sind zwar freundlich, verhalten sich aus Maries Sicht ihr gegenüber aber dennoch komisch, so fällt es dem Mädchen schwer, Anschluss zu finden. Jules hingegen könnte nicht glücklicher sein, da er nun täglich surfen kann und von den Mädels angehimmelt wird. Und auch Rose, macht einen zufriedenen Eindruck. Als Mama Camille nochmals für einige Tage zurück nach Deutschland muss, um ihrem Mann bei den letzten Umzugsarbeiten zu helfen, ergreift Oma Aveline ihre Chance.
Sie beschließt Marie zur Cuisiniére Magique aka zur Küchenmagierin auszubilden, da sie selbst eine solche ist. Marie kann es zunächst nicht glauben, doch dann macht sie zum einen Bekanntschaft mit dem kleinen rosafarbenen, sprechenden und rülpsenden Topf namens Claude und erfährt, dass es magische Pflanzen gibt, die dafür sorgen, dass ein Gericht magische Eigenschaften erhält. Aveline erklärt ihrer Enkelin, dass nur manche Menschen das nötige Talent besitzen und wie wichtig es ist, sich entsprechend zu konzentrieren. Außerdem zeigt sie Marie ihre geheime, magische Kochbuchsammlung. Marie ist völlig überwältigt und kann ihr Glück kaum fassen. Und auch wenn sie Aveline versprochen hat, zunächst nicht alleine zu zaubern, kann das Marie nicht widerstehen, sie wendet einen klitzekleinen Zauber an, der eigentlich nur dafür sorgen soll, dass alle Schüler*innen und Lehrer*innen gute Laune bekommen, damit auch Marie sich unter diesen wohler fühlt. Doch das Kochexperiment geht total schief, sodass plötzlich Camilles Job in Gefahr ist.
Selbstverständlich ist Oma Aveline sofort bereit zu helfen und auch Coco, die Marie ziemlich cool findet, mit ihr befreundet sein möchte, und aufgrund eines Ereignisses auch in Maries Geheimnis eingeweiht wird, hilft, ebenso wie Jules, kräftig mit. Denn das Buffet zum großen Schulfest muss ganz besonderes werden, denn von diesem hängt einiges ab. Aufgrund besagter Geschehnisse, erfahren die Mädchen auch, warum sich ihr Mathelehrer Monsieur Lafleur so fies verhält, so haben sie alle Hände voll zu tun, dabei aber auch jede Menge Spaß.
Auch mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht Marie und ihre Familie zu begleiten. Die Koch-Magie-Thematik mit all ihren Facetten ist wundervoll, da sich dadurch so viele Möglichkeiten bieten und den Menschen toll geholfen wird und so für die kompletten Schule ein absoluter Gewinn ist. Außerdem ist es auch herrlich mitzuerleben, wie Marie in all dies eingeweiht, und wie die ohnehin enge Bindung zwischen Oma und Enkelin noch intensiver wird.
Claudia Schaumann hat definitiv ein Talent dafür, großartige Charaktere zum Leben zu erwecken. Marie ist ein fantastisches Mädchen, mit ganz viel Herz, Einfallsreichtum und Tatendrang. Sie ist liebe- und gefühlvoll, ehrlich und absolut treu. Oma Aveline ist warmherzig, offen und sehr humorvoll. Und auch Maries restliche Familie, ist super. In Coco findet Marie eine Freundin, die zu ihr hält, die mit anpackt und die total herzig und freundlich ist. Auch Maries restliche Klassenkamerad*innen entpuppen sich als wirklich nett, denn auch sie halten fest zusammen und geben alles, damit das Schulfest zu einem Erfolg wird. Das wiederum ist rund um schön, da Marie dadurch wirklich in Frankreich und in ihrem neuen Leben ankommt.
Die komplette Geschichte ist magisch-fantastisch und auch das Ende ist wirklich schön, es macht froh und neugierig auf weitere Abenteuer und somit auf weitere Bände. Die tollen Illustrationen von Nadine Jessler, die auch im Inneren des Buches zu finden sind, ergänzen das Erzählte perfekt.
"Maries Glücksküche - Die Schule am Meer" ist der erste Band der neuen Kinderbuchreihe von Claudia Schaumann. Die neunjährige Marie zieht mit ihrer Familie nach Frankreich, da ihre Mutter den Job als Schulköchin angenommen hat. Halbfranzösin und Oma Aveline freut sich sehr darüber, ihre Familie endlich bei sich zu haben. Sie beschließt Enkelin Marie in das Familiengeheimnis einzuweihen und deren Ausbildung zur Küchenmagierin zu beginnen. Marie kann all das kaum fassen, doch alsbald überschlagen sich die Ereignisse, so muss das Mädchen nach einem schiefgegangenen Kochexperiment nicht nur den Job ihrer Mum, sondern auch das Schulfest retten. Doch mit Oma Aveline und ihrer neuen Freundin Coco an ihrer Seite, gelingt ihr das Unmögliche. Marie blüht nicht nur auf, sie wird selbstbewusster, wächst an ihrer besonderen (Auf)Gabe, kommt in ihrem neuen Leben an und ist bald rund um glücklich. Dieses Glück spürte auch ich, was mir wiederum wunderbare Lesestunden bescherte.
Daher vergebe ich gerne und von Herzen 5/5 Flügel/Schwingen für diesen magisch-schönen Auftaktband!
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In
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eventuell auch zu weiteren Romanen.


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