Als Calisa das Herz gebrochen wird, möchte sie so viel Abstand zwischen sich und ihren Exfreund wie möglich bringen, so beschließt sie die Sommerferien im B&B ihrer Großtante Zee zu verbringen und dort auszuhelfen. Doch als sie dort ankommt, ist nichts wie erwartet. Das Inn ist in einem schlechten Zustand, die wenigen anwesenden Gäste verhalten sich seltsam und Zee möchte sie überhaupt nicht dahaben. Doch Calisa ist fest entschlossen zu bleiben und das B&B wieder auf Vordermann zu bringen, weshalb sie sich beherzt an die Arbeit macht. Jack, der Sohn des Verwalters, ist nur all zu gerne bereit sie dabei zu unterstützen und so kommt Calisa ihm nicht nur näher, sondern auch dem magischen Geheimnis des Inns auf die Spur.
Da ich die Bücher und somit die cozy Geschichten von Sarah Beth Durst unglaublich gerne mag, habe ich mich sehr auf das Lesen von „The Faraway Inn - Wo Magie zu Hause ist“ gefreut.
Dass Calisa möglichst viel Abstand zu ihrem Ex-Freund, der sie betrogen hat, braucht und sie diesem während des Sommers nicht permanent über den Weg laufen will, konnte ich absolut nachvollziehen. So beschließt sie, bestärkt durch ihre beiden Mütter, die Sommerferien im B&B ihrer Großtante Zee zu verbringen. Dort angekommen, erlebt Calisa gleich zwei Überraschungen, denn zum einen ist das Inn ziemlich heruntergekommen und zum anderen will Zee sie überhaupt nicht bei sich haben und gewährt ihr letztendlich einen dreitägigen Aufenthalt, mit dem sich Calisa allerdings nicht zufriedengeben möchte. So beschließt die junge Frau sich noch mehr, als ohnehin bereits geplant, einzubringen und das B&B so gut wie möglich zu sanieren und herzurichten. Jack, der Sohn des Hausmeisters und Verwalters, unterstützt sie dabei tatkräftig, so kommen sich die beiden auch langsam und auf sehr herzige Art, näher. Und auch wenn Jack die Geheimnisse des B&B´s das dank Calisa wieder gemütlicher und hübscher wird, auf Anordnung von Zee bewahren und daher nicht verraten darf, ist Calisa schlau genug, um hinter einige Dinge selbst zu kommen. Denn auch die wenigen anwesenden Gäste, sind alles andere als gewöhnlich und auch das Haus scheint ein Eigenleben zu führen, denn es geschehen immer wieder äußerst seltsame Dinge. Als Calisa erfährt, dass Jacks Vater bereits seit einigen Jahren verschwunden ist und als auch Zee plötzlich nicht mehr auffindbar ist, weiht Jack sie nicht nur in alles ein, die junge Frau entdeckt auch etwas in sich selbst, das ihr Leben komplett und für immer verändert.
Wie erhofft und wie auch nicht anders zu erwarten war, steckt dieser grandiose Standalone voller wundervoller Wohlfühlvibes, die auch das Farahway Inn ausstrahlt, obwohl dieses zu Beginn sehr heruntergekommen ist. Das Hotel ist in die Natur eingebettet und somit umgeben von Bergen und einem Kiefernwald im tiefsten Vermont. Es ist ein magischer Zufluchtsort für alle, die einen brauchen.
Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht Calisa bei der Erkundung und Restaurierung des Hotels zu begleiten. In den meisten Zimmern muss nur ordentlich gereinigt werden, außerdem belebt die junge Frau die in der Vergangenheit beliebte Tee-Time wieder. Calisa backt sogar für die Gäste und übernimmt auch oft die Frühstückzubereitung. Dabei stößt sie immer wieder auf kleine Dinge, die sie stutzig machen, wie zum Beispiel auf die Teekanne, die scheinbar immer zur richtigen Zeit Tee aufbrüht oder auf die Kachelöfen, die mit frischem Holz aufgefüllt, wann immer nötig Wärme verbreiten. Und auch eine Statue, scheint immer wieder an einem anderen Platz aufzutauchen, mit Magie bringt Calisa diese Vorkommnisse zunächst aber noch nicht in Verbindung. Erst im weiteren Verlauf erfährt und findet Calisa mehr heraus, was toll mitzuverfolgen war.
Ich mochte Calisa von Beginn an gerne, auch wenn es ein wenig anstrengend war, wie oft sie zu Beginn von ihrem Exfreund spricht, an diesen denkt und Vergleiche zieht. Nachdem sie Jack näherkommt, ändert sich dies zum Glück. Ich fand es großartig, wie sehr Calisa sich einbringt und wie sie dadurch dem Hotel hilft. Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Calisa und Jack ist schön und realistisch dargestellt, daher habe ich diese definitiv genossen und mich für die beiden gefreut.
Die Charaktere sind generell interessant, Jack ist herzensgut und absolut wundervoll. Großtante Zee ist definitiv speziell, zu Anfang ist sie, da sie zumindest in ihren Augen einen triftigen Grund hat, auch sehr ruppig und abweisend zu Calisa, auch wenn sie diese zu mögen beginnt. Als Calisa und somit auch die Leser*innen ihre Beweggründe erfahren, kann man diese auf jeden Fall nachvollziehen und versteht auch Zees Sorgen und Ängste. In Zee, sowie in Calisa, steckt auch viel mehr als zu Anfang gedacht, auch wenn ich natürlich so meine Vermutungen hatte, die sich auch bewahrheitet haben. Für Calisa ändert sich in diesem Sommer enorm viel, was großartig ist.
Die Gäste, die das Inn immer wieder besuchen, sind allesamt ungewöhnlich. Die meisten davon sind aber toll und gleichzeitig skurril. Auch einige weitere Figuren, die nach und nach eine Rolle spielen, gefielen mir ebenfalls. Mein Liebling ist definitiv ein kleiner Drache, der sich Calisa als seinen Menschen aussucht.
Dass das Faraway Inn etwas Besonderes ist, ist sofort klar, doch auch ich war überrascht über all die Möglichkeiten, die dieses bietet und bestaunte, wie viel Magie tatsächlich durch das alte Gemäuer fließt. Ich habe mich dort auf jeden Fall sofort wohl gefühlt.
Das Ende ist schön und auch genauso, wie ich es mir vorgestellt und ausgemalt habe. Die hübsche Gestaltung des Covers, so wie der Farbschnitt, sind ein Traum und spiegeln das Innere des Buches perfekt wider.
„The Faraway Inn - Wo Magie zu Hause ist“ von Sarah Beth Durst ist ein wundervoller Cozy-Roman, voll sommerlicher Wohlfühlvibes und einer großen Prise Magie. Denn als Calisa sich von ihrem Liebeskummer ablenken will, flieht sie regelrecht in das gemütliche, wenn auch sehr heruntergekommen B&B ihrer Großtante Zee ins tiefste Vermont. Diese will Calisa zunächst nicht dort haben, doch die junge Frau setzt sind durch, beginnt das Inn auf Vordermann zu bringen, verliebt sich währenddessen in Jack, den Sohn des Verwalters und entdeckt, als die zwei durch ein gewisses Ereignis auf sich gestellt sind, nicht nur die Magie des alten Gebäudes, sondern auch, zu was sie fähig ist. Ich hatte rund um tolle und behagliche Lesestunden.
Daher vergebe ich 4,5/5 Flügel/Schwingen für diesen zauberhaften Einzelband!
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.



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