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dürfen es sich für eine gewisse Zeit ausleihen, aber nur ganz wenigen schenkt man es!

Villa Wundertier - Ein Capybara zum Knuddeln - Tani Sawitzki - Rezension

Verlag: arsEdition
Hardcover
ISBN: 978-3-8458-6883-7
Seiten: 121
Preis: 15,00 €
Übersetzung: -
Illustrator(in): Juliana Kralik
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Als Fine gemeinsam mit ihrer Mutter, einer Tierärztin, erneut umzieht ist sie wenig begeistert, denn ihr neues Zuhause, eine Villa mit Zoo, entpuppt sich als Häuschen mit baufälligen Gehegen inklusive Tiere, die niemand mehr wollte. Als Fines erster Schultag auch noch so richtig mies verläuft, lässt sie ihren Frust beim Lama aus, dass ihr prompt mitten ins Gesicht spuckt. Am nächsten Tag geschieht das Unfassbare, denn in der Schule ist Fine plötzlich der Star und bei ihren Mitschüler*innen und Lehrer*innen gleichermaßen beliebt. Zunächst findet Fine das ziemlich cool, doch schnell merkt sie, wie anstrengend und falsch die ganze Situation ist. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Jan geht Fine dem geheimnisvollen Rätsel der Wundertiere nach, denn es könnte tatsächlich sein, dass die Spucke des Lamas oder vielleicht doch der Capybara Neuzugang, seine magischen Pfoten im Spiel hat. 

Da „Villa Wundertier – Ein Capybara zum Knuddeln“ von Tani Sawitzki nach einer herrlich humorvollen Geschichte klang, habe ich mich sehr aufs Lesen gefreut.

Zunächst lernte ich Protagonistin Fine kennen, die mit ihrer Mum bereits diverse Male umgezogen ist. Da diese Tierärztin ist, verschlägt es die kleine Familie immer dorthin, wo sie gerade am meisten gebraucht wird. Doch ein Zoo mit angrenzendem Haus, soll zum dauerhafteren Heim werden. So ist Fine, die aufgrund des erneuten Umzugs eigentlich sauer auf ihre Mutter ist, doch auch ein wenig aufgeregt. Besagte Villa stellt sich als kleines, allerdings ziemlich gemütliches Häuschen heraus. Doch die Gehege sind baufällig und werden nur von wenigen Tieren, die niemand mehr haben wollte, bewohnt. Ein Lama, das nicht spuckt, ein stummer Beo und ein Chamäleon, das seine Farbe nicht ändern kann, sind zu Anfang auch tatsächlich die Einzigen, was Fines Laune zunächst weiter dämpft. 

Doch Fines Mutter ist voller Tatendrang und will noch mehr außergewöhnlichen Tieren ein Zuhause bieten und sich um diese kümmern, worüber sich auch Fine freut. Jan, der mit seinem Vater direkt nebenan wohnt, bietet Fine seine Hilfe an, da er dieselbe Klasse wie sie besucht. Doch trotz dessen Beistand, ist der erste Schultag mies, sodass Fine ziemlich gefrustet ist. So schimpft sie auch noch in Gegenwart des Lamas, dass sie spätabends füttert, vor sich hin und wird zum Dank von diesem angespuckt. Fine ist verwirrt, denn eigentlich sollte das Lama gar nicht spucken können. Noch mysteriöser wird es, als sie in ihrem Zimmer ein kleines Kästchen findet, aus dem eine Art Schriftrolle herausfällt, deren Text Fine allerdings nicht entziffern kann.

Am nächsten Tag in der Schule erlebt Fine ein weiteres Wunder, denn plötzlich sind nicht nur alle nett, sondern regelrecht von ihr besessen. Ihre Klassenkammeraden streiten sich und buhlen um Fines Gunst und auch die Lehrer*innen loben das Mädchen in den höchsten Tönen. Was zunächst ziemlich toll und schmeichelhaft ist, wird alsbald zu einem Albtraum, denn Fine hat selbst zu Hause kaum mehr ihre Ruhe und wird ständig belagert. Nur Jan ist zu Fines Glück von all dem verschont geblieben und ganz der Alte. Da dieser auch noch sehr schlau ist, kann er den Code der Schriftrolle stellenweise knacken und Fine bei ihrer tierischen Mission beistehen. Denn entweder, soviel steht alsbald fest, ist die Spucke des Lamas magisch, oder der süße Capybara Neuzugang, den Fine sofort ins Herz schließt, ist für die Veränderungen bzw. den Zauber, verantwortlich. Das wiederum gilt es nun herauszufinden, denn Fine möchte wieder normal von allen behandelt werden und diesen somit rückgängig machen.

Ich hatte viel Spaß mit dieser herrlichen und humorvollen Geschichte, denn dass hier eine ganz besondere Magie am Wirken ist und manch tierischer Bewohner einmalig, wird schnell klar. Auch das …. trägt natürlich dazu bei, dass ich weiterlesen und erfahren wollte, was sich genau dahinter verbirgt und wie diese einmalige Magie eingesetzt wird und funktioniert. Umso schöner ist es natürlich, dass Fine mit Jan einen tollen neuen Freund und wertvollen Verbündeten an ihrer Seite hat, der ihr, ohne zu zögern, hilft, was sie bald sehr zu schätzen weiß. Und auch die frühere Zoobesitzerin offenbart Fine ein interessantes Geheimnis, das wiederum mit den Wundertieren in Verbindung steht.

Grandios sind definitiv auch die Illustrationen von Natasa Kaiser denn diese finden sich nicht nur zu Hauff im Buch wieder, sie lockern auch den, an einigen Stellen hervorgehobenen Text, perfekt auf.  So eignet sich das Buch auch wunderbar als Leseanfängerlektüre, was toll ist, da ich mit meinen Neffen inzwischen immer öfter auch zu Büchern mit größerer Seitenanzahl greife. Da die Geschichte, vor allem auch für die Zielgruppe, spannend und rätselhaft ist, werde ich das Buch auch definitiv noch mit meinem ältesten Neffen lesen. Ich bin mir sehr sicher, dass auch er begeistert von diesem lustigen, aber auch voll Botschaften steckenden, ersten Band sein wird.

Und ich, bin definitiv dazu auch, sehr verliebt in das herzige Capybara und somit in Cappy und freue mich bereits jetzt enorm auf den zweiten Band und auf das darin vorkommende Axolotl.

„Villa Wundertier - Ein Capybara zum Knuddeln“ von Tani Sawitzki, fantastisch von Natasa Kaiser illustriert, ist ein wunderbarer Auftaktband für Tierfreunde und für alle, die magische Geschichten mögen. Mit Herz, Charme und Humor, erzählt die Autorin von Protagonistin Fine, die mit ihrer Mum in ein kleines Häuschen mit dazugehörigem, baufälligem Zoo, in dem nur eine Handvoll Tiere leben, zieht. Besagte Tiere stellen sich als sehr ungewöhnlich heraus, da sie die, für sie typischen Merkmale und Eigenschaften ihrer jeweiligen Gattung, nicht zu „beherrschen“ scheinen.  Als Fine von einem „Niemand“ zum beliebtesten Kind der Schule wird, ist klar, dass ein Zauber gewirkt wurde. Diesen wiederum versucht sie nun gemeinsam mit ihrem neuen Freund Jan nicht nur zu verstehen, sondern auch umzukehren, was mir wundervolle, lustige und tierisch gute Lesestunden bescherte.


Somit vergebe ich 5/5 Flügel/Schwingen für diesen tierisch tollen Auftaktband! 

 


 

 Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen. 

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