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dürfen es sich für eine gewisse Zeit ausleihen, aber nur ganz wenigen schenkt man es!

Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh! - Tijan Sila und Lena Schneider - Rezension

Verlag: Beltz & Gelberg
Hardcover
ISBN: 978-3-407-75896-5
 Seiten: 223
Preis: 15,00 €
Übersetzung: -
Illustrator(in): Ariane Camus
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Lila Leuchtfeuer ist eine begabte, aufgeweckte und quirlige junge Magichanikerin in Ausbildung, die von ihrem Vater vieles beigebracht bekommt. Als dieser für einen Auftrag unterwegs ist, öffnet Lila die Werkstatt kurzerhand selbst, was wiederum eine gigantische Kettenreaktion auslöst. Denn die furchterregende Hexe Tremebunda Smert taucht auf, da sich ihr fliegendes Fass nicht mehr steuern lässt, weshalb es umgehend repariert werden muss. In diesem hat sich ein eitler Holzwurm eingenistet, der nur dann bereit ist auszuziehen, wenn er dafür in des letzten Wichtels Spinnrad umsiedeln darf. Zusammen mit Hexenknecht Philomeno, dem Waldgeist Willi, dem sprechenden Hammer Hubert und dem gigantisch großen Hahn Phosphoros, macht sich die magiebegabte Lila auf die Suche nach besagtem Spinnrad was die Fünf wiederum in ein herrlich spannendes Abenteuer katapultiert. 
 

 Da ich tolle Fantasygeschichten für jedes Alter unglaublich gerne mag, habe ich mich sehr aufs Lesen von "Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh!" von Tijan Sila und Lena Schneider gefreut.

Zu Beginn lernte ich die lebensfrohe, quirlige und absolut liebenswerte Lila Leuchtfeuer kennen, die gemeinsam mit ihrem Vater in Siebenwirbelwinde lebt. Dort betreiben die Beiden eine Werkstatt in der Vater Lorenz seine Tochter als Magichanikerin ausbildet. Lila ist sehr begabt, da sie Magie nicht nur in sich trägt, sondern diese auch erspüren kann. Dennoch muss sie noch einiges lernen, weshalb Lorenz seine Tochter auch bittet, die Werkstatt während seiner Abwesenheit - er muss einen wichtigen Auftrag erfüllen - geschlossen zu lassen. Da Lila das Herumsitzen zu langweilig ist, beschließt sie jedoch diese dennoch zu öffnen, was fatale Folgen hat.

Denn kurz darauf taucht Hexe Tremebunda Smert auf, da ihr fliegendes Fass verrückt spielt und sich nicht mehr steuern lässt. Lila findet schnell heraus, woran das liegt, denn das Fass hat einen heimlichen Bewohner. Ein fürstlicher Holzwurm hat sich darin eingenistet und weigert sich aus dem magischen Vehikel wieder auszuziehen. Nur wenn er in des letzten Wichtels Spinnrad umsiedeln darf, ist er bereit dazu, das Fass der bösen Hexe zu verlassen.

Ein Plan muss her, denn um herauszufinden wo besagtes Spinnrad ist, benötigt Lila eine Zauberkugel. So kontaktiert diese schlauerweise Zauberer Preobras um dessen Zauberkugel zu warten. Gemeinsam mit Smerts Knecht Philomeno, deren gigantischem Hahn Phosphoros, sowie ihren beiden Freunden, dem sprechenden Hammer Hubert und Waldgeist Willi, bricht Lila auf. Dank der Hilfe des Lehrlingmädchens Sascha, kann Lila die Zauberkugel befragen die ihr wiederum den Aufenthaltsort des Spinnrads verrät. So müssen die fünf Verbündete letztendlich den fiesen und skrupellosen Sandmann aufsuchen, wodurch sie in Lebensgefahr geraten. Wie sie sich aus den Fängen des bösen Mannes befreien und diesen besiegen, verrate ich natürlich nicht.
 
Die Geschichte ist für die Zielgruppe ab 9 Jahren durchweg spannend und mitreißend und auch ich, hatte viel Spaß während des Lesens. Denn es passiert permanent etwas, da die Fünf von einer brenzligen Situation in die Nächste geraten. Dabei treffen sie nicht nur diverse Figuren wie Kater Teufelchen, der es liebt allen Pech zu bringen, Sandhasen, ein Unterwasserwesen oder Heizwanzen, die wohlige Wärme verbreiten, wenn ihnen der Platz gefällt an dem sie stehen und noch so einige mehr. Auch dank Hexe Smert, Zauberer Preobras und natürlich durch den hinterlistigen Sandmann, die alle drei sehr mächtig sind, wird es definitiv nicht langweilig.

Lila und ihre Mitreisenden müssen alles geben, um den unterschiedlichsten Gefahren zu trotzen und um das zu bekommen, was sie so dringend benötigen. Lila mochte ich unglaublich gerne, da sie die Gruppe anführt, sehr taff, schlau, liebenswert und magiebegabt ist. Waldgeist Willi ist ihr bester Freund und immer an ihrer Seite. Dieser zeigt sich in der Gestalt eines Eichhörnchens. Willi versteht die Sprache der Menschen und Tiere, weshalb er vermittelt und die Wünsche und Anregungen beider Seiten weitergibt. Der sprechende Hammer Hubert, der Lorenz bei seiner täglichen Arbeit unterstützt, hilft Lila ebenfalls wo er nur kann. Auch Philomeno, dem Lila zu Beginn nicht traut, wird im weiteren Verlauf der Story ein Freund, auf den Lila zählen kann. Und auch Hahn Phosphoros gibt alles, um seine Reisegefährten zu beschützen. 

Das komplette Buch ist daher nicht nur herrlich fantasievoll und steckt voller Magie, auch der Humor sowie herzige Dialoge, kommen nicht zu kurz. Die Mischung aus Magie und der Reparatur der Gegenstände und somit der Mechanik, was wiederum Lila zu einer Magichanikerin macht, fand ich ebenfalls genial. Das Ende hält einen grandiosen Twist bereit, der mich bereits jetzt neugierig auf den Folgeband macht, auf den ich mich schon sehr freue. 


"Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh!"des Autorenduos Tijan Sila und Lena Schneider ist ein fantastischer Auftaktband voller Magie und mitreißender Abenteuer, welche Lila und ihre Freunde, Waldgeist Willi, Hammer Hubert, Hexenknecht Philomeno und Hahn Phosphoros, gemeinsam bestehen. Sie treffen nach der skrupellosen Hexe Smert nicht nur auf einen mächtigen Zauberer, sondern auch auf ihren größten Widersacher, den Sandmann. Um ein besonderes Spinnrad zu bekommen, müssen sie sich nicht nur ihm entgegenstellen, sondern noch so einige weitere Hürden meistern. Die Geschichte wird mit viel Herz, Humor und Spannung erzählt, weshalb ich wundervolle und natürlich magische Lesestunden hatte.


Somit vergebe ich für den Auftaktband selbstverständlich 5/5 Flügel/Schwingen! 







 Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

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