Julian ist verzweifelt, denn dank Caleb und dessen Zauber, kann sich niemand in seinem Zuhause mehr an ihn erinnern. Um besagten Zauber zu brechen, muss er zurück nach Elenum und ein Schriftstück mit dem entsprechenden Spruch aus einer vergangenen Zeit an sich bringen, was einige Gefahren mit sich bringt. Gemeinsam mit den anderen Wächtern, Kiano, Aiko und Lani heckt Julian einen gewagten Plan aus, der sie letztendlich erneut in die Fänge von Caleb und seinem perfiden Spiel treibt.
Nachdem mir Band eins gut gefallen hat, war ich enorm gespannt auf Band zwei und somit auf „Magic Island - Zauber des Vergessens“ von Andreas Suchanek.
Die Handlung knüpft direkt an Band eins an. Julian ist zurück auf der Insel Elenum, da sich weder seine Eltern noch sonst irgendjemand in Berlin an ihn erinnern kann. Sein Leben ist wie ausgelöscht und er somit nicht mehr existent. Das wiederum hat er dem Zauber des Vergessens, den Caleb bei ihm angewandt hat, zu verdanken. Diesen Zauberspruch gilt es nun im Archiv der Vergangenheit aufzuspüren, um den Zauber in der Gegenwart aufzuheben. Dafür muss Julian, der von Aiko begleitet wird, in der Zeit zurückreisen, was alles andere als ungefährlich ist. Seine neuen Freunde und somit auch die anderen Helden Lani und Kiano stehen ihm selbstverständlich ebenfalls bei und entwickeln einen Plan, um besagten Zauber aufzuheben und den vorherigen Zustand wiederherzustellen. Doch Caleb, der sie nach Athen lockt, scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein, dennoch behaupten sich die Wächter, auch dank der Hilfe ihrer Seelentiere, ganz gut gegen den dunklen Bösewicht. Doch Caleb zaubert erneut ein Ass aus dem Ärmel, was einmal mehr, alles verändert.
Dieser zweite Band ist spannender und mitreißender als der Erste, denn die jungen Wächter stehen dank des Zaubers des Vergessens vor ganz neuen Herausforderungen. Die Teenager bekleiden ihre neue Rolle noch nicht sehr lange, weshalb sie noch enorm viel zu lernen haben. Und auch wenn ihnen Aliera und Lux mit Tipps, Ratschlägen und Erzählungen zur Seite stehen, liegt es letztendlich an den Vieren sich Caleb erneut zu stellen. Doch wie mächtig dieser, auch aufgrund der jahrelangen Übung ist, zeigt sich stets aufs Neue. Denn auch wenn Julian, Aiko, Lani und Kiano schlau sind und sich auch schnell Wissen aneignen und im Kämpfen versierter werden, ist Caleb mit seiner dunklen Macht ein übermächtiger Gegner, der mit den Wächtern spielt, wie es ihm beliebt.
Dennoch geben die vier nicht auf, was toll mit zu verfolgen war. So erringen sie auch einen Teilsieg, was mich unglaublich gefreut hat. Erneut zum Einsatz kommen natürlich auch die Seelentiere, Husky Askan, Drache Timur, Falke Azul und Delfin Flip, was ebenfalls großartig ist. Askan mag ich nach wie vor am liebsten, aber auch die anderen drei haben definitiv ihre Qualitäten und werden auch miteinander und somit als Team immer besser.
Aufgrund der kurzen Kapitel fliegt man während des Lesens nur so durch die Geschichte und von einem Ereignis ins Nächste. Das ist auf der einen Seite richtig toll, auf der anderen fehlt dadurch ab und an allerdings auch etwas der Tiefgang. Dennoch lernen die Leser*innen die vier Helden besser kennen, was für den weiteren Verlauf auch wichtig war bzw. nach wie vor ist. Auch von Caleb, dem wirklich fiesen Antagonisten, erfährt man mehr und auch das, ist definitiv interessant.
Generell fühlen sich Kiano, Aiko, Lani und Julian in ihrer neuen, zweiten Heimat und somit auf Elenum inzwischen deutlich wohler. Alle vier erhalten ihre Türme, die komplett auf ihre Bedürfnisse, die ihrer Seelentiere und ihrer Interessen zugeschnitten sind, was mir ebenfalls gut gefiel. Die Magie ist stets greifbar und ein wichtiger Teil der vier Wächter, was ich ebenfalls extrem gerne mag.
Band zwei endet, wie auch bereits sein Vorgänger, mit einem fiesen Cliffhanger, weshalb ich auf jeden Fall sehr neugierig auf das dritte Buch bin.
Absolut erwähnenswert ist auch das grandiose Cover, das dieses Mal Aiko zeigt und die Umrisse von Drache Timur erahnen lässt. Auch Timo Grubings Illustrationen im Innern, sind gewohnt großartig.
„Magic Island - Zauber des Vergessens“ von Andreas Suchanek ist bereits der zweite Band seiner neuesten Reihe. Da sich dank Calebs ausgeführtem Zauber, niemand mehr an Julian erinnern kann und sein Leben in Berlin somit quasi ausgelöscht ist, stellen sich die vier Wächter und ihre Seelentiere diesem erneut entgegen. Ein gewagter Plan, nimmt immer mehr an Form an, sodass ihnen ein entscheidender Zug gelingt. Dennoch schafft es auch Caleb, seinem gefährlichen Ziel entscheidend näher zu kommen. Das wiederum bescherte mir kurzweilige und durchaus mitreißende Lesestunden, die mich gespannt auf Band drei blicken lassen.
Daher vergebe ich 4,5/5 Flügel/Schwingen für dieses zweite Buch!
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.



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