Verlag: magellan
Klappbroschur
ISBN: 978-3-7348-5088-2
Seiten: 313
Preis: 18,00 €
Übersetzung: -
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Während die Bewohner von Rußstadt die Schwestern Cleo und Gwynnie für tot halten, planen die beiden, gemeinsam mit den Rebellen und aus dem Untergrund heraus, die Befreiung der Stadt. Ihr oberstes Ziel ist es nach wie vor, diese Rußfrei zu bekommen und die Industriellen zu entmachten. Doch Toska Liebkind ist natürlich nicht bereit kampflos aufzugeben, so zeigt sie der Bevölkerung wie mächtig sie, und die ihr zugewandten Schornsteinfeger nach wie vor sind. Doch die Wut der Bürger auf die Schornsteinfeger wächst stetig an. Als die Rebellen die Kohleversorgung der Stadt zum erliegen bringen, drohen die Ereignisse aus dem Ruder zu laufen. So müssen sich Cleo und Gwynnie entscheiden, ob sie weiter im Verborgenen handeln, oder sich als Rebellinnen zu erkennen geben, auch wenn sie sich dadurch zur Zielscheibe machen.
Da ich die ersten beiden Bände der dystopischen Trilogie großartig finde, habe ich sehr aufs Finale und somit auf "Lichterloh - Himmel in Flammen" von Sarah M. Kempen gefreut.
Nach den Ereignissen des zweiten Bands halten die Bewohner von Rußstadt die beiden mutmaßlichen Brandstifterinnen und Schwestern Cleo und Gwynnie für tot, was besonders für Leander und .... schwer zu verkraften ist. Cleo macht sich große Sorgen um Leander, dem sie zum einen nichts mehr verschweigen wollte, und der als Mitglied der Gilde in große Gefahr schwebt. Doch ihre bzw. die Mission der Rebellen, die komplette Stadt für immer rußfrei zu bekommen und das Leben aller zum Besseren zu wenden, hat oberste Priorität.
Toska Liebkind schäumt vor Wut, sie ist definitiv nicht bereit kampflos aufzugeben, so plant auch sie ihre nächsten Schritte. Da ihre Macht nach wie vor groß ist, setzt sie wie gewohnt "ihre" Schornsteinfeger ein, wie es ihr beliebt. Die Wut der Bürger auf diese wächst weiter an, sodass eine Eskalation kurz bevorsteht. Als die Rebellen ihren nächsten Schachzug, die Kohleversorgung der Stadt zu kappen, in die Tat umsetzen und die Kaminkehrer und Industriellen dadurch in große Bedrängnis geraten, feiert die Untergrundgruppe ihren ersten Sieg.
Cleo, die Leander liebt und der auch einige andere Schornsteinfeger*innen am Herzen liegen und die generell nicht möchte, dass diese sterben, steht zwischen den Fronten, was für sie sehr schwierig ist. Cleo glaubt felsenfest an ihre Sache, aber auch an die Gleichberechtigung aller, so tut sie oft instinktiv das Richtige, wofür ich sie definitiv bewunderte. Immer an ihrer Seite ist ihr bester Freund und Schneider Valentin, der Cleo nach wie vor stets unterstützt.
So geben sich Cleo und Gwynnie, was absolut keine Überraschung ist, schließlich auch öffentlich zu erkennen, was eine wahre Kettenreaktion an den unterschiedlichsten Ereignissen auslöst. Das wiederum macht den dritten Band nicht nur unfassbar spannend und mitreißend, dieser steckt auch voller unerwarteter Wendungen, was ich absolut großartig fand.
Großartig sind definitiv auch Cleo und Gwynnie, beide geben nicht auf und kämpfen bis zum Schluss, was sehr wichtig für die Rußstädler ist. Die Schwestern halten zusammen und setzen nur mit den Menschen, die ihnen am wichtigsten sind, einen sehr gewagten Coup um, der ebenfalls einiges ins Rollen bringt, Gegenschläge nach sich zieht, und mir unglaublich gut gefiel. Die Veränderungen, die unter anderem dadurch, und durch Cleo ausgelöst werden, und vor allem die Schornsteinfeger zum umdenken bringen, fand ich genial.
Die beiden gefährlichsten, skrupellosesten und undurchsichtigsten Charaktere, die sich selbst stets an erste Stelle setzen, sind Toska Liebkind und Rebellenkönigin Lex. Beide gehen über Leichen und rücken kein Stück von ihrem Standpunkt ab. Während Toska machtbesessen ist und diese auch stets missbraucht, wird Lex von unbändigem Hass und Rache getrieben. Ich konnte beide von Anfang an nicht leiden, und das blieb auch bis zum Schluss so. Die Autorin hat auch definitiv für beide das passende Ende kreiert.
Zwischen all den Machtspielen, Intrigen und Kämpfen, kommt die Liebe, die Freundschaft und der Zusammenhalt wunderbarerweise nie zu kurz. Besonders Cleo und Leanders Beziehung bekommt mehr Tiefe und verändert sich dadurch nochmals, was mir extrem gut gefiel. Und auch Valentin und Isidor, der mich ein weiteres Mal positiv überrascht hat, finden wieder zueinander.
Dass diesen finalem Kampf nicht alle Figuren überleben werden, war mir von Beginn an klar. Dennoch ist es bei liebgewonnenen Charakteren auf jeden Fall hart und berührend diese zu verlieren. Andere hingegen, haben ihr Schicksal absolut verdient.
Besonders die letzten Kapitel haben es in sich, daher konnte ich das Buch auch kaum aus der Hand legen. Ich bangte, hoffte, litt, freute und liebte mit Cleo, da ich diese unglaublich gerne mochte bzw. nach wie vor mag. So ist auch das Ende genauso, wie es sein muss, bewegend, ehrlich und authentisch!
"Lichterloh - Himmel in Flammen" von Sarah M. Kempen ist der finale Band der Trilogie rund um Cleo, die mit ihrem Wunsch, eine Schornsteinfegerin zu sein, alles veränderte. Zu Beginn agieren die Schwestern Cleo und Gwynnie, die für tot gehalten werden, aus dem Untergrund. Gemeinsam mit den Rebellen, wollen die beiden für ein gleichberechtigtes, freies, sicheres und kohlefreies Rußstadt kämpfen, wofür sie alles geben. Doch Rebellenkönigin Lex und Industriellen-Oberhaupt Toska Liebkind, verfolgen ihre eigenen Ziele, die sie ohne Rücksicht auf Verluste zu erreichen gedenken. So liegt es letztendlich an Cleo, Gwynnie, ihren Liebsten und Verbündeten, Rußstadt zu retten und in eine neue Zukunft zu führen. Ich hatte rund um grandiose, überraschende und berührende Lesestunden!
Daher vergebe ich für dieses fantastische Finale 5/5 Flügel/Schwingen!
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