Verlag: Thienemann
Hardcover
ISBN: 978-3-522-18869-2
Seiten: 243
Preis: 15,00 €
Übersetzung: -
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Cleo und ihre Mutter sind, wie so oft, umgezogen. Da in ihrer neuen Wohnung die Heizung ausgefallen ist und vor Weihnachten nicht mehr repariert werden kann, kommen die beiden in einem nahegelegenen und seit kurzem geschlossenen Hotel unter. Aufgrund eines defekten Autos, strandet dort auch eine weitere Familie. Ein gigantischer Schneesturm hält die sechs, die liebevoll von Besitzerin Emmi Stern umsorgt werden, dort fest. Cleo und ihre neuen Freunde Zara und Tom, erkunden gemeinsam das Hotel, das immer wieder kleine und magische Wunder bereithält und für ein ganz besonderes Weihnachten sorgt.
Da "Drei Weihnachtswünsche für Cleo" von Anna Beringer nach einer bezaubernden Weihnachtsgeschichte klang, habe ich mich sehr aufs lesen gefreut.
Zunächst lernte ich Cleo kennen, die mit ihrer Mutter, da diese immer wieder einen neuen Job in einem anderen Baumarkt quer verteilt in Deutschland annimmt, des Öfteren umziehen muss. Darüber ist das Mädchen alles andere als glücklich, da sie zuletzt ihre beste Freundin Elif zurücklassen musste, um in einer fremden Stadt neu anzufangen. Mutter und Tochter kommen nur fünf Tage vor Weihnachten in ihrer neuen Wohnung an. Da die Heizung in dieser auch am nächsten Tag nicht anspringt, da die Pumpe defekt ist und erst beschafft werden muss, werden die beiden vom freundlichen Handwerker im kleinen und rund um gemütlichen Hotel Silberstern, das seit Kurzem geschlossen ist, untergebracht.
Dort werden Mutter und Tochter freundlich von Besitzerin Emmi Stern aufgenommen und in perfekt zu ihnen passenden Zimmern untergebracht. Da es draußen immer kälter wird und der fallende Schnee sich schnell zu einem gigantischen Schneesturm entwickelt, zieht, aufgrund eines defekten Autos, noch eine weitere Familie im Hotel ein. Zunächst sind die Eltern Vio und David von dieser Tatsache nicht begeistert und auch Zara, deren Tochter, ist genervt. Nur Tom, der Jüngste, freut sich sehr über den ungeplanten Aufenthalt. Er ist es auch, der sofort gemeinsam mit Cleo das Hotel erkundet. Zara schließt sich zunächst etwas widerwillig an, das aber nur, weil sie traurig über das Verhalten ihrer Eltern ist. Diese streiten seit Wochen ständig und über jede Kleinigkeit, was den Kindern definitiv zusetzt. Da sich Frau Stern direkt zu Anfang am Fuß verletzt, liegt es an den drei Erwachsenen, sich um die Verpflegung und diverse andere Dinge zu kümmern.
Als wegen des chaotischen Wetters klar ist, dass die sechs das Hotel nicht verlassen können und über die Feiertage definitiv dort festsitzen, sind die drei Kinder hellauf begeistert. Sie backen zusammen diverse Plätzchen und ein Lebkuchenhotel und suchen im Haus nach den Zimmern zwanzig bis vierundzwanzig, denn diese sind nicht nach der korrekten nummerischen Reihenfolge angeordnet, sondern im Hotel querbeet verteilt. Für die Kinder sind die Zimmer auch nicht nur Zimmer, sondern Adventskalendertürchen, die für sie und auch für ihre Eltern, die unterschiedlichsten Geschenke bereithalten. Und das ist tatsächlich so, denn das Hotel scheint genau zu wissen, was dessen Bewohner benötigen und was ihnen gut tut.
Die gemeinsame Zeit vor und an Weihnachten tut allen sieben sichtlich gut. Denn während des Schneesturms und all der gemütlichen Zeit, zwischen backen, gemeinsamen schmücken des Hauses und eines besonderen Baums, bei leckerem Essen und vielen Gesprächen, Zusammenhalt und gegenseitigem helfen, verändert sich in allen etwas. Denn jeder Tag bringt andere, kleine und definitiv auch magische Wunder mit sich, die etwas bewegen. So werden letztendlich Cleos drei Wünsche erfüllt und die Leben der sieben verknüpfen sich auf großartige Weise miteinander, was so schön mitzuverfolgen war.
Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, Cleo und die anderen während dieser ganz besonderen Tage zu begleiten und mitzuerleben wie der stressige Alltag von allen abfällt, wie alle sieben zur Ruhe kommen und die Dinge tun und zum Teil wieder entdecken, die ihnen Freude machen. Magie liegt wie eine wärmende Decke über allem und allen, ein kleiner Hund, der ebenfalls im Hotel Unterschlupf findet, erwärmt die Herzen der Bewohner und es entwickeln sich tolle Freundschaften und Verbindungen.
Die Geschichte ist herrlich cozy und in der Vorweihnachtszeit oder rund um Weihnachten, definitiv die schönste und passendste Lektüre. Sie ist spannend, herrlich mystisch und wie erwähnt, auch wunderbar magisch. Es ist toll, mit den Kindern die einzelnen Zimmer zu erkunden und mit ihnen gemeinsam die "Geschenke" und deren Bedeutung für die Einzelnen (heraus) zu finden. Diese einmalige Atmosphäre und der besondere Zauber sind während des Lesens komplett auf mich übergegangen, was total schön war.
So hat mich nicht nur die Geschichte, sondern auch das Ende dieses grandiosen Weihnachtsschmökers komplett begeistert, berührt und glücklich und beseelt zurückgelassen.
In "Drei Weihnachtswünsche für Cleo" von Anna Beringer sind sowohl Protagonistin Cleo und ihre Mutter, sowie eine vierköpfige Familie und die Besitzerin, in deren seit Kurzem geschlossenen Hotel, komplett eingeschneit. Während draußen der Schneesturm tobt, werden im Inneren die Zimmer erforscht, die unterschiedlichsten Geschenke gefunden, weihnachtliche Vorbereitungen getroffen, zusammen gebacken, gekocht, Pläne geschmiedet, gemeinsam Zeit verbracht und letztendlich auch Wünsche wahr. Durch all das, entsteht zwischen den Kindern eine wundervolle Freundschaft. Und die Erwachsenen entspannen sich zusehends, denn ihnen wird wieder bewusst, was ihnen Freude bereitet und gefehlt hat. Der viele Schnee, die gemütliche Hotelatmosphäre, die täglich geschehenden kleinen und größeren Wunder, sowie die magischen Komponenten und dieser ganz besondere Weihnachtszauber, sorgen nicht nur für tolle Veränderungen, sondern auch für ein wundervolles weihnachtliches Leseerlebnis für die kalten Tage.
Daher vergebe ich selbstverständlich 5/5 Flügel/Schwingen für dieses großartige Weihnachtsbuch!
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In
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