Das Herz ist wie ein Buch, manche dürfen einen Moment darin blättern, einige
dürfen es sich für eine gewisse Zeit ausleihen, aber nur ganz wenigen schenkt man es!

How to kill Fate - Saskia Louis - Rezension

Verlag: ueberreuter
Klappbroschur
ISBN: 978-3-7641-7148-3
Seiten: 415
Preis: 20,00 €
Übersetzung: -
 Mit Klick auf das Buch, gelangt ihr direkt auf die Verlagsseite!
 

Nachdem Kiana, Tyron und Nevin fast gefasst wurden, sind die drei erneut auf der Flucht. Da Nevin schwer verletzt ist, muss dieser zunächst bei Heilern zurückbleiben. Tyron und Kiana schlagen sich daher einige Zeit alleine durch. Sie erfahren, auch dank seines Vaters und ihrer Gabe, weitere Dinge und Wahrheiten, die Kianas Loyalität zu den Göttern endgültig entkräften. So entscheiden sich die beiden nicht nur täglich aufs Neue füreinander, sondern auch dafür, ihr Schicksal und das der ganzen Menschheit zu ändern, was sie vor gewaltige Herausforderungen stellt. 
 

   Da ich Band eins absolut großartig finde, habe ich mich extrem aufs Lesen des zweiten Bands und somit auf "How to kill Fate" von Saskia Louis gefreut. 
 
Nach dem spannenden Ende des Ersten, geht es in der Fortsetzung nicht nur nahtlos, sondern ebenso fesselnd weiter. Denn Kiana, Tyron und Nevin werden aufgrund einiger Komplikationen nicht nur fast von Soldaten gefasst, Letzterer wird auch schwer verletzt. Daher bringen Kiana und Tyron Nevin zu Heilern, die es auch schaffen, ihn zu retten. Da Nevin aufgrund seiner Verletzungen aber noch zu schwach zum reisen ist, brechen Kiana und Tyron, die im Gegensatz zu ihm von den Göttern Moyra und Pazan gesucht und gejagt werden, zunächst alleine auf. So treffen die beiden tatsächlich auch auf Tyrons Vater und letztendlich auch auf Martia, die ihnen einen interessanten Vorschlag bzw. Deal unterbreitet.
 
Umso mehr Kiana und Tyron erfahren, umso glücklicher und zufriedener sind beide, da sie sich stets aus freien Stücken füreinander entscheiden und das ganz ohne verknüpfte Schicksalsbänder. Aufgrund ihrer echten Zuneigung zueinander, verstärken und verändern sich auch ihre Kräfte, was ich großartig fand. Dadurch entstehen für die zwei ganz neue Möglichkeiten, aber auch eine große Verantwortung, der beide unbedingt gerecht werden möchten. So wollen Tyron und Kiana nicht nur ihr Schicksal, sondern auch das von ganz Anima und aller dort lebenden Menschen retten. 
 
 Ich habe es unglaublich genossen, die drei ein weiteres Mal zu begleiten. Nach den Ereignissen in der Höhle der Schicksalsbänder ist die Stimmung zwischen Kiana und Tyron zunächst angespannt, doch die zwei klären ihre Differenzen und das komplett ehrlich, was ebenfalls toll mitzuverfolgen ist. Ich mag die beiden zusammen so unglaublich gerne, aber definitiv noch toller ist es, wenn Nevin bei ihnen ist. Die drei sind ein geniales Team, sie halten fest zusammen, sind füreinander da und bringen sich auch gegenseitig zum lachen, was vor allem in den gefährlichen Zeiten, in denen sie sich befinden, großartig ist. So ist die echte und ehrliche Liebe in all ihren Facetten und somit unter Partnern, aber auch zu Freunden, nach wie vor der wichtigste Grundpfeiler, was ich ebenfalls wunderbar finde. 
 
Kiana und Tyron leisten unglaublich viel, sie erleben Rückschläge, müssen mit Enttäuschungen umgehen und abwägen, mit wem sie sich verbünden und wie sie generell vorgehen. Sie spüren aber auch täglich wie sehr sie zueinander gehören und erfahren dadurch Vertrauen, Rückhalt und tiefe Liebe. Die beiden sind in vielen Dingen sehr unterschiedlich, ergänzen sich dadurch aber auch ganz wunderbar, was ihre Beziehung herrlich explosiv, aber auch tief und ehrlich macht. Nevin ist definitiv der heimliche Star der Geschichte und, als es darauf ankommt, das sprichwörtliche Zünglein an der Waage, auch das ist so genial! Ich liebe es, dass er genauso wichtig und bedeutend wie Kiana und Tyron ist. Im ersten Band fällt von Kiana auch der Satz "Jeder sollte einen Nevin haben", dem kann ich aus vollem Herzen zustimmen. 
 
Erneut unglaublich interessant, sind auch die Szenen der drei Götter. Die Leser*innen erfahren, auch durch Kianas Gabe, immer mehr über Martia, Moyra und Pazan und somit auch über die Vergangenheit und wie es schließlich zu der aktuellen und seit vielen Jahren anhaltenden Situation kam. So ist die Geschichte auch rund um spannend und gipfelt in einem genialen Showdown, der es in sich hat, berührt, bewegt und mich glücklich zurück lies. 
 

"How to kill Fate" von Saskia Louis ist der fantastische Finalband einer großartigen und einnehmenden Dilogie. Kianas, Tyrons und Nevins oberstes Ziel ist es nicht nur den seit Jahrzehnten wütenden Krieg der drei Götter, bei dem täglich unschuldige Menschen sterben, zu beenden, sondern auch dafür zu sorgen, dass diese endlich wieder ihr eigenes Schicksal bestimmen und lenken können. So geben die drei alles für ihr Glück und das aller anderen, mit Einsatz, Geschick, Zusammenhalt und einem genialen Schachzug, gelingt dem kleinen Team, das eigentlich unmögliche. All das wiederum bescherte mir, an der Seite dieser wundervollen Protagonisten, grandiose Lesestunden. 
 
 
 
Daher vergebe ich selbstverständlich 5/5 Flügel/Schwingen für dieses fantastische Finale!     

 
 
 

 
 
 
   Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich danke dir für deinen Besuch und würde mich sehr über einen Kommentar freuen.


Mit dem hinterlassen eines Kommentars, erkennst du die Speicherung deiner personenbezogenen Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) sowie eine eventuelle Nutzung und Weiterverarbeitung z. B. für Statistiken durch Google oder andere Firmen an. Nähere Informationen dazu erhältst du in der DATENSCHUTZERKLÄRUNG .