Astrid ist inzwischen flügge geworden. Doch ihre Flügel funktionieren nicht richtig, denn sie tragen das Mädchen nicht, sodass sie mit ihnen nicht fliegen kann. Daher hat Astrid Angst Überlondon und Starminster, wie von der neuen Direktorin angekündigt, verlassen zu müssen. Da für die Überlondoner der sagenumwobene Monat der Geburtstage beginnt, freuen sich alle auf die Feierlichkeiten. Auch Astrid kann es kaum erwarten die Vorstellungen im schillernden Zirkuszelt zu besuchen, die magischen Kreaturen zu besichtigen, die Fahrgeschäfte unsicher zu machen und jeden Tag unzählige Leckereien und Süßkram zu essen. Eine geheime Spielreihe, bei der der Siegerin oder dem Sieger ein Wunsch erfüllt wird, scheint Astrids große Chance zu sein, daher nimmt sie, gemeinsam mit ihren Freunden Pent und Mason daran teil. Doch jemand scheint fest entschlossen, sie am Gewinnen zu hindern und sabotiert Astrid, was fatale Folgen für sie hat.
Da ich Band eins großartig finde, habe ich mich sehr auf Band zwei und somit auf „Starminster – Spiel um die Flügel“ von Megan Hopkins gefreut.
Als Astrid endlich ihre Flügel bekommt und somit flügge wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch ihre Flügel funktionieren nicht richtig, sie zu bewegen bereitet dem Mädchen Schmerzen außerdem tragen sie diese nicht. Daher droht die neue Rektorin Astrid damit, dass sie Überlondon und somit Starminster verlassen muss, wenn sie nicht ordentlich fliegen lernt. Dem nicht genug, stellt Rektorin Angkasa ihr eine Schülerin an die Seite, die ihr dabei helfen soll, doch deren Methoden sind fies und wenig hilfreich. Pent wiederum, die fast ein Jahr älter als Astrid ist, wartet nach wie vor sehnsüchtig auf ihre Flügel. So lassen sich die Mädchen nur allzu gern von den Vorbereitungen auf den sagenumwobenen Monat der Geburtstage und letztendlich von den tatsächlichen Feierlichkeiten, ablenken. Das fliegende Zirkuszelt, die außergewöhnlichen Kreaturen, das bunte Geburtstagsvolk sowie die tollen Fahrgeschäfte und all die Leckereien und Süßigkeiten, von denen die Überlondoner nun einen ganzen Monat lang naschen können, ziehen Astrid in ihren Bann, sodass sie trotz ihrer Probleme ausgelassen mitfeiert. Außerdem lockt die Mädchen eine geheime Spielreihe, die dem Sieger oder der Siegerin die Erfüllung egal welchen Wunsches garantiert. Für Astrid, Pent und deren Freund Mason steht schnell fest, dass sie an den gefährlichen Spielen teilnehmen müssen.
Die Kinder sind dabei auch recht erfolgreich, sodass sie die ersten Runden tatsächlich meistern. Doch irgendjemand hat es auf Astrid abgesehen und sabotiert sie während der Spiele und auch außerhalb, sodass diese sich nicht nur einmal, und auch stärker, verletzt. Doch aufgeben ist für Astrid, die erschreckenderweise begreift, wer es auf sie abgesehen hat, keine Option. Durch die Feier, die das Geburtstagsvolk für die Überlondoner ausrichtet und zu einem genialen Spektakel werden lässt, fühlte ich mich während des Lesens selbst wie auf einem Jahrmarkt, was rund um großartig war. Durch das geheime und nervenaufreibende Spiel und durch die Person, die Astrid verfolgt und die ihr nach dem Leben trachtet, ist die Geschichte außerdem auch noch richtig fesselnd. Mit dieser Person und den damit verbundenen Entwicklungen, habe ich tatsächlich nicht gerechnet, so verfolgte ich die Geschichte auch gebannt.
Astrid ist eine Protagonistin die alles andere als perfekt ist, das wiederum macht sie allerdings auch so liebenswert und authentisch. Mit Pent verbindet sie inzwischen eine enge und ehrliche Freundschaft, dennoch gerät Astrid, da sie sich falsch, aber absolut menschlich verhält, in einen Streit mit ihr. Doch Astrid weiß zum einen natürlich was sie an Pent, die immer zu ihr steht, hat, und sieht zum anderen auch ein, wenn sie einen Fehler macht. So schweißen die Erfahrungen und Erlebnisse die beiden Mädchen nur noch enger zusammen, was wundervoll mitzuverfolgen war und mich auch sehr berührt hat.
Dass Astrid außerdem ein sehr besonderer Charakter ist, zeigen all ihre Handlungen in diesem zweiten Band. Sie freundet sich mit einem Jungen aus dem fahrenden Geburtstagsvolk an, der ihr die Missstände und Ungerechtigkeiten aufzeigt, mit denen diese zu kämpfen und unter denen diese zu leiden haben. So nimmt sich Astrid auch dem Geburtstagsvolk an und versucht zu helfen, Dinge zu ändern und ins Rollen zu bringen. Im Hinblick darauf, bin ich auch sehr neugierig, wie es in Band drei weitergeht. Wie unglaublich und fantastisch Astrid ist, beweist auch das fesselnde und emotionale Ende, denn sie verzichtet, rettet und gibt bewusst etwas Wichtiges auf. Daher bewundere ich dieses mutige und großartige Mädchen definitiv sehr. Auch Pent ist wundervoll, sie agiert aus dem Herzen heraus und tut genau deshalb und instinktiv enorm viel für Astrid, was ebenfalls herrlich mitzuverfolgen war. Auch Mason, der stets so fröhlich und ausgelassen wirkt, hat sein Päckchen zu tragen, so lernte ich diesen von einer ganz anderen Seite kennen, was ihn mir auf jeden Fall näherbrachte.
Auch Astrids Familienleben und das Fehlen ihres Vaters wird thematisiert, da sich Rektorin Angkasa brennend für diesen interessiert. Auch hier hält der dritte und finale Band sicher noch überraschende Aspekte bereit. So bleibt die Geschichte definitiv auch mysteriös und sorgt dafür, dass auch ich Dinge hinterfragte, auf die ich bisher noch keine Antwort erhalten habe. Auch Überlondon und die zahlreichen unterschiedlichen Flügel, die die Librae bekommen, fasziniert mich nach wie vor, daher habe ich es auch sehr genossen ein weiteres Abenteuer mit Astrid und ihren Freunden zu erleben.
So ist auch das Ende genial und lässt mich das Finale definitiv herbeisehnen.
„Starminster – Spiel um die Flügel“ von Megan Hopkins ist der zweite Band rund um die Librae, die, wie inzwischen auch Astrid, ihr Leben in Überlondon verbringen. Sämtliche Bewohner freuen sich auf den sagenumwobenen Monat der Geburtstage, in dem ausgelassen gefeiert und geschlemmt, und der rund um genossen wird. Auch Astrid, die das erste Mal teilnimmt, zelebriert diesen sehr, lassen die Feierlichkeiten sie doch zumindest ab und an die Sorgen um ihre nicht funktionierenden Flügel vergessen. Eine mysteriöse und geschickt verborgene Spielreihe, verspricht dem Gewinner/der Gewinnerin außerdem die Erfüllung ihres allergrößten Wunsches, weshalb Astrid, Pent und Mason, selbstverständlich daran teilnehmen. Doch Astrid wird sabotiert, was sie in Lebensgefahr bringt und vor so einige Herausforderungen stellt und zu Entscheidungen zwingt. So ist auch dieser zweite Band wunderbar mitreißend, spannend, einnehmend, gefühl- und geheimnisvoll.
Daher vergebe ich liebend gerne 5/5 Flügel/Schwingen für diesen großartigen zweiten Band!
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich danke dir für deinen Besuch und würde mich sehr über einen Kommentar freuen.
Mit dem hinterlassen eines Kommentars, erkennst du die Speicherung deiner personenbezogenen Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) sowie eine eventuelle Nutzung und Weiterverarbeitung z. B. für Statistiken durch Google oder andere Firmen an. Nähere Informationen dazu erhältst du in der DATENSCHUTZERKLÄRUNG .