Das Herz ist wie ein Buch, manche dürfen einen Moment darin blättern, einige
dürfen es sich für eine gewisse Zeit ausleihen, aber nur ganz wenigen schenkt man es!

Maries Glücksküche - Die geheimnisvolle Lehrerin - Claudia Schaumann - Rezension

Verlag: Fischer Sauerländer
Hardcover
ISBN: 978-3-7373-4419-7
Seiten: 182
Preis: 14,00 €
Übersetzung: -
Illustrator(in): Nadine Jessler
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Marie hat eine Einladung zu einem exklusiven magischen Kochkurs in Paris erhalten. Das wiederum ist ihre Chance, einen weiteren Schritt zu machen, um eine gute Zauberköchin zu werden. Um am Kurs teilzunehmen, muss Marie eine Reihe von Gerichten bereits so zubereitet haben, dass diese ihre magische Wirkung auch korrekt entfalten. Da bei der Zubereitung der Speisen allerdings nicht alles nach Plan läuft, rennt die Zeit. Dem nicht genug, bekommt Maries Klasse eine neue Lehrerin, die sich untypisch und verdächtig verhält, und in der Schulküche und hinter Maries Familie herschnüffelt. So muss das Mädchen unbedingt hinter deren Geheimnis kommen, damit ihr Traum von Paris nicht zerplatzt.   

Da Band eins total goldig und herzerwärmend ist, habe ich mich sehr aufs Lesen vom zweiten und somit auf „Maries Glücksküche - Die geheimnisvolle Lehrerin“ von Claudia Schaumann gefreut.

Marie fühlt sich inzwischen in Frankreich sehr wohl und hat in Coco eine tolle Freundin gefunden, die über ihr magisches Vermächtnis Bescheid weiß. Als sie eine Einladung für einen magischen Kochkurs in Paris erhält, ist Marie hellauf begeistert. Doch die Voraussetzungen zur Teilnahme sind definitiv herausfordernd. Denn Marie muss vorweisen, dass sie bereits einige Gerichte laut einer beigefügten Liste so zubereiten kann, dass sich deren Magie exakt entfaltet und wirkt, wie dies gewünscht ist. So findet sich Marie alsbald zwischen angebrannten Zauberpasteten, explodierenden Soufflés und noch so einigem anderen Chaos wieder. Hilfe und Beistand erhält sie dabei größtenteils nur von Coco, da Oma Aveline ein eigenes, noch streng geheimes Projekt durchführt. Da die Zeit knapp bemessen ist, ist Marie Tag- und stundenweise auch Nachts im Einsatz.

Zwischen all den Koch-Kapriolen muss sich Marie auch noch mit ihrer neuen Lehrerin Madame Flamant auseinandersetzen, denn diese verhält sich nicht nur untypisch, sondern verbirgt auch eindeutig etwas, was zunächst nur dem Mädchen auffällt. Die mysteriöse Madame schnüffelt nicht nur in der Schulküche herum, sondern spioniert auch Maries Familie aus, was weitreichende Folgen haben könnte, da nur wenige Eingeweihte von deren magischen Kochfähigkeiten wissen dürfen.

Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, die süße Marie und deren Familie zu begleiten. Daher habe ich mich natürlich sehr mit Marie über ihre Chance, die Kochschule zu besuchen gefreut. Es ist herrlich und auch stets sehr lustig, wenn Marie kocht, da die magischen Zutaten oft ein Eigenleben entwickeln, wenn zum Beispiel nicht die exakte Menge einer Zutat verwendet wird. Da die meisten magischen Rezepte sehr alt und daher von Hand geschrieben sind, können Marie und ihre Oma diese nicht immer entziffert, was des Öfteren zu besagtem Durcheinander führt. Selbstverständlich wirken auch genug Gerichte genauso wie sie sollen, was ebenfalls großartig ist. So wird unter anderem Cocos Aupair von seinem Heimweh kuriert und Maries Bruder Jules Verhält sich wie ein Gentleman. Maries Familie, allen voran Oma Aveline, ist toll, diese ist, genau wie Jules und Rose, Maries kleine Schwester, in die meisten Geschehnisse involviert, was ich extrem gerne mag.

Be all dem leckeren Essen und den verlockenden Süßspeisen, bekam ich während des Lesens nicht nur Gelüste, sondern auch selbst Lust zu kochen und zu backen. Ich hätte definitiv auch gerne einen sprechenden Kochtopf wie Claude, der in diesem zweiten Band einmal versehentlich beschwipst ist und sich in Gefahr befindet. Diese geht, wie bereits erwähnt, von Maries neuer Lehrerin Madame Flamant aus. Auch hier verfolgte ich gespannt die Ereignisse rund um diese und war somit natürlich auch neugierig auf deren Intention und ihre Geschichte. 

Dieses Buch steckt wieder voller Wohlfühlmomente, Gemütlichkeit und Wärme. Die heimelige Atmosphäre geht während des Lesens auch sofort auf einen über, was herrlich ist. Dazu tragen auch die wunderschönen Illustrationen von Nadine Jessler bei, die ich wahnsinnig gerne betrachte. 


 „Maries Glücksküche - Die geheimnisvolle Lehrerin“ von Claudia Schaumann ist der zweite Band einer wundervollen Kinderbuchreihe rund um Marie, die von ihrer Oma Aveline das Talent fürs magische Kochen geerbt hat. Daher bekommt sie auch eine Einladung zu einem exklusiven magischen Kochkurs in Paris. Doch nur, wenn es Marie gelingt einige Gerichte so zuzubereiten, dass diese korrekt wirken, darf sie teilnehmen. Dem nicht genug, scheint die neue Lehrerin Madame Flamant das Familiengeheimnis der Martinys aufdecken zu wollen. So muss Marie einiges Händeln, doch zum Glück hat sie ihre beste Freundin Coco und ihre Familie an ihrer Seite, die ihr beistehen und helfen. 

 

Da ich großartige Lesestunden hatte, vergebe ich 5/5 Flügel/Schwingen für diese tolle Fortsetzung. 

 


 

  Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen. 

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