Das Herz ist wie ein Buch, manche dürfen einen Moment darin blättern, einige
dürfen es sich für eine gewisse Zeit ausleihen, aber nur ganz wenigen schenkt man es!

"Die Zeit" - Blogtour zu "Bernsteinstaub" von Mechthild Gläser


Hallöchen und herzlich Willkommen meine lieben Leserlies zu Tag zwei der Bernsteinstaub-Blogtour!

 Vor zwei Tagen hat euch der liebe Uwe, bzw. die liebreizende Ophelia bereits einige sehr interessante Dinge zum Thema Sand und Traumdeutung erzählt. Bevor das hier ebenso ausartet bzw. ich ebenfalls geknebelt werde *hust* übergebe ich das Wort an einen äußerst attraktiven jungen Mann, der allerdings schon sehr viel länger auf der Welt ist, als sein Äußeres vermuten lässt.

Hallo auch von meiner Seite, und danke an Ally, die mir ihren Blog für ein Weilchen freiwillig überlässt. Mein Name ist Leander, ich bin ein Zeitloser und habe daher tatsächlich schon einige Jährchen auf dem Buckel, genauer gesagt 107. Ich bin in einem Waisenhaus aufgewachsen, die anderen Zeitlosen fanden mich im Jahr 1923, da war ich so ungefähr 12 Jahre alt, daher wird vermutet, dass ich im Jahr 1911 geboren wurde. Ja, ja, ich weiß, das sieht man mir natürlich nicht an.

Als Zeitloser habe ich nämlich das Glück, wann immer es mir beliebt, im Bernsteinpalast, welcher sich unter den Grundmauern von Rom befindet, zu wohnen, und hier steht die Zeit tatsächlich still. Denn in der Eingangshalle des Palastes befindet sich die Immeruhr, eine gigantisch große Sanduhr aus schimmerndem Glas. In ihrer obersten Kammer türmt sich reichlich Sand, der aber niemals herunter rieselt. Nur ein einzelnes Sandkorn hängt mitten in der Luft, als wäre es im freien Fall eingefroren. Solange ich mich immer nur ein paar Wochen außerhalb des Palastes aufhalte, altere ich nicht bzw. so langsam, dass ich mich nur minimal verändere.


Ich meide die Menschen bzw. die anderen Zeitlosen, wann immer es möglich ist. Denn leider besitze ich eine schreckliche Gabe. Sobald ich meinem Gegenüber direkt in die Augen blicke, kann ich die Lebenszeit desjenigen anhand der Farbe erkennen. Umso mehr schwarz sich in den Augen befindet, umso kürzer hat derjenige noch zu leben. Seltsamerweise sprechen mich die meisten meiner Mitzeitlosen ständig darauf an, was mir einfach unangenehm ist. 

Daher verbringe ich die meiste Zeit mit meiner Ratte Scarlett (diese sitzt auch in diesem Augenblick auf Leanders Schulter) oder treffe mich mit dem legendären Herrn der Zeit, der solange er sein Amt ausführt, nicht sterben kann. Er weiß, dass ich einsam bin und mich oft alleine fühle. Doch das ist allemal besser, als ständig mit dem Tod der anderen konfrontiert zu werden. 

Die letzten Wochen habe ich im schönen Paris im Hotel de la Pendulette, bei Gretes
Onkel Jacques und ihren Tanten Blanche und Pippa verbracht, da die Zeitströme immer wieder verrückt spielen. Dort ist sie mir auch zum ersten Mal begegnet, das wohl zauberhafteste Wesen der Welt, Ophelia!!! Gretes Schwester. Ich habe versucht, mich von ihr fernzuhalten, da ich nicht wissen will, wie viel Zeit ihr noch bis zu ihrem Tod bleibt. Dies fällt mir aber zunehmend schwerer, da Ophelia nicht nur wunderschön, sondern auch unheimlich klug ist. Wie man unschwer daran erkennen kann, dass sie es geschafft hat, Uwe zu knebeln und seinen Blog zu übernehmen *lacht*. Sie hat sich definitiv in mein Herz geschlichen. In ihrer Gegenwart fühle ich mich auch tatsächlich wohl.

Im Moment wohne ich allerdings wieder in Rom, im Bernsteinpalast, da das große Bernsteintunier, welches nur alle 300 Jahre stattfindet, ansteht. Seit ich weiß, dass ich ein Zeitloser bin, möchte ich dieses Turnier gewinnen, denn ich möchte der Nachfolger des Herrn der Zeit werden. Dieser ist inzwischen bereits so alt, dass seine Finger ganz knochig sind, sein Bart glänzt silbern und er tut sich  beim Laufen und Gleichgewicht halten schwer. Sobald ich das Amt übernehme, muss ich mich nicht mehr um die Belange der anderen Zeitlosen kümmern und kann ihren Fragen nach ihrem Ableben endlich aus dem Weg gehen. Die Seelen, die ich dann ins Totenreich überführen muss, sind bereits von ihrem Körper getrennt, sodass diese keine irdischen Sorgen mehr plagen. Viele Jahrzehnte habe ich mich bereits auf dieses Turnier vorbereitet, ich beherrsche die Zeit und die Zeitströme absolut perfekt, und bin mehr als bereit, diese neue Aufgabe anzutreten. Es dürfte eigentlich auch kein Problem sein, denn Grete, Darius und Sybilla müsste ich besiegen können. Doch durch gewisse Umstände, ist auch Ophelia eine Turnierteilnehmerin, was einfach alles verändert. Nun kann ich ihr erst recht nicht mehr aus dem Weg gehen, denn ich muss gemeinsam mir ihr und den anderen die Zeit - und Staubanomalien in den Griff bekommen, bevor die Zeitler merken, dass die Zeit komplett verrückt spielt.

 
Doch bevor wir aufbrechen, möchte ich euch noch ein wenig von der "Zeit" an sich erzählen. 

Hierzu dürft ihr mich an meinen Lieblingsplatz begleiten. Hoch oben auf den Rängen des ehemaligen Amphitheaters im Herzen von Rom, außerhalb des Palastes in den Ruinen, sitze ich so gerne, denn hier habe ich meine Ruhe und kann meinen Gedanken nachhängen. 

Ally lässt es sich in der Zwischenzeit nicht nehmen, ein wenig selbst an den Zeitströmen herum zu experimentieren (auch wenn sie dies nicht schaffen wird *grinst*).


Was ist Zeit?

Die Zeit bleibt ein Rätsel, trotz ihrer Allgegenwärtigkeit. Mal dehnt sie sich wie ein Elastikband, mal schrumpelt sie zusammen wie ein Gummi in der Hitze. Am Montag sitzen wir im Büro und sehnen uns schon nach dem Freitag. Liegen wir in den Ferien am Strand, kann die Zeit nicht langsam genug vergehen. Unser Umgang mit der Zeit ist nicht logisch.

Wir wünschen uns oft, dass die Zeit schneller vergeht. Genau so oft möchten wir sie aber auch anhalten!

Die meisten Menschen werden wohl mehr Momente finden, in denen sie auf die Uhr geschaut und Stunden gezählt haben, als umgekehrt. Gleichzeitig beklagen wir uns alle aber auch immer wieder darüber, wie schnell die Zeit doch vergeht. Überspitzt formuliert, denken wir bei jedem Schritt an die Zukunft, um dann wehmütig in die Vergangenheit zu schauen und verpassen es dabei, in der Gegenwart zu leben. 


Physikalisch gesehen ist Zeit das, was Uhren messen. Das mag unbefriedigend klingen, aber diese Definition entspricht nicht nur unserem Alltagsverständnis, sondern auch Einsteins Relativitätstheorie. Einstein hat ja gesagt, Zeit ist relativ, und damit meinte er, dass Uhren, die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit durch den Raum bewegen, unterschiedlich schnell ticken. Das hat man auch nachgewiesen: Wenn man eine hochpräzise Uhr in einem Flugzeug einmal um die Erde fliegen lässt, dann geht diese Uhr langsamer, als wenn sie an Ort und Stelle geblieben wäre. Und zwar geht sie nicht deshalb langsamer, weil sie im Flugzeug durch irgendetwas gebremst worden wäre, sondern weil die Zeit in schnell bewegten Körpern wirklich langsamer vergeht, relativ zu einem statischen Beobachter. Zeit ist in diesem Sinn also wirklich das, was Uhren messen. Auch die Maßeinheit der Zeit, die Sekunde, ist nur auf diese Weise definiert. Nur dass die „Uhr“ in diesem Fall ein Cäsium-Atom ist: Ein Cäsium-Atom „schwingt“ rund 9 Billionen Mal in der Sekunde und deshalb sagen Physiker einfach: Das ca. 9,192 Billionen-Fache dieser Schwingungsdauer definieren wir als „Sekunde“. 

Man kann die Zeit weder sehen noch fühlen, weder hören noch schmecken noch riechen. Für die Zeitwahrnehmung gibt es kein spezifisches Sinnesorgan. Doch jeder Sinneswahrnehmung kommt Zeitlichkeit zu. »Wir erleben nur Vorgänge in der Zeit, Ereignisse zu einem bestimmten Zeitpunkt und Abläufe mit einer bestimmten zeitlichen Erstreckung (Dauer) und Ablaufform. Der Begriff Zeit bezeichnet die von einem menschlichen Bewusstsein wahrgenommenen Veränderungen oder Abfolgen von Ereignissen. 


Zeitwahrnehmung/ Zeitgefühl 

Das Zeitgefühl – auch die Zeitempfindung – bezeichnet eine Fähigkeit bei Menschen und Tieren, zu bestimmten Abläufen von Vorgängen die Dauer des objektiven Vorgangs abzuschätzen, wobei subjektive Eindrücke der Verlaufsdauer entstehen.

Die Kindheit geht zu Ende, wenn man die Uhr lernt". Kinder leben in den Tag hinein und können Stunden damit verbringen, einem Regenwurm zuzuschauen, wie er sich im Gras schlängelt. Sie leben im „Heute" ohne stets an das „Morgen" zu denken. Es ist aber nicht so, dass sie kein Gefühl für Zeit haben, sie haben bloß kein Wissen von der Uhr, das eigentlich gegen das Gefühl ist. Solange man die Uhrzeit nicht lesen kann, lebt man nach dem eigenen Rhythmus. Später wird man fremdbestimmt, von der Zeit und von der Organisation von Zeit. Eltern erwarten nun, etwa bei Hausaufgaben, dass sich das Kind nach der Uhr richtet. Alle Unterteilungen, die kleiner sind als ein Tag, sind abstrakt und von Menschen gemacht. Sie sind in der Natur nicht vorhanden, die Stunde zum Beispiel. Zu verstehen, was das heißt, diese Abstraktionsfähigkeit ist entwicklungspsychologisch erst mit ungefähr sechs Jahren möglich.

Die Zeit ist unberechenbar, zumindest in der eigenen Wahrnehmung. Einmal rast sie einem davon. Ein andermal scheint sie stillzustehen, besonders dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Ist man in Eile, können drei Minuten an der Ampel eine halbe Ewigkeit dauern. Amüsiert man sich, vergehen drei Stunden wie im Flug. Daraus könnte man schließen, dass auf das eigene Zeitgefühl wenig Verlass ist. Das trifft aber nur bedingt zu, denn die meisten Menschen können die Dauer kurzer Zeitintervalle gut einschätzen, wenn sie ihre Aufmerksamkeit darauf lenken. Sie müssen demnach eine relativ genaue innere Uhr besitzen.

Im Leben bleiben die vielen ersten Male, die man in der Jugend erlebt, deutlich in Erinnerung. Als Teenager oder im Alter der Zwanziger macht man ständig neue Erfahrungen, das erste Mal betrunken, der erste Kuss, die erste eigene Wohnung usw. Diese hochemotionalen Erlebnisse prägen sich stark ins Gedächtnis ein. Mit fortschreitendem Alter entwickelten die meisten Menschen mehr Routine, sie gehen der gleichen Arbeit nach und haben einen etablierten Freundeskreis. Weil man weniger einschneidende Erinnerungen in einem Jahr macht, erscheint es im Rückblick kürzer. Je älter Menschen werden, desto weniger offen sind sie tendenziell für Neues, wie aus der Entwicklungspsychologie bekannt ist. Beim älteren Menschen kommt es weniger häufig vor, dass er sich mit neuen Eindrücken beschäftigen muss - also herrscht beim älteren Menschen der Eindruck vor, die bekannten Vorgänge verlaufen schneller.


Seit Jahrzehnten suchen Forscher nach einem Zeitmesser im Gehirn. Dabei zeigt sich, dass es wahrscheinlich nicht eine zentrale Uhr gibt, sondern eher mehrere in verschiedenen Hirnregionen und für verschiedene Aspekte der Zeitwahrnehmung. Wahrscheinlich sind unterschiedliche Systeme beteiligt, wenn man Zeitintervalle von Sekunden, Minuten oder rückblickend Stunden sowie Jahre beurteilt, sagt Marc Wittmann vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg.

Die innere Uhr

Die Geschwindigkeit der inneren Uhr und ihrer Zeiteinheiten sind variabel. Werden in einem Intervall viele Zeiteinheiten abgerufen d. h. "die Uhr tickt schneller", so erscheint uns ein Zeitintervall lang, weil viele Zeiteinheiten "vergangen sind".

Emotionen, die mit Gefahrensituationen einhergehen, wie Angst oder Wut sorgen dafür, dass unsere innere Uhr "schneller tickt". Grund dafür sind vermutlich Aufmerksamkeitsprozesse. Viele Wahrnehmungseinheiten sorgen entweder für eine hohe zeitliche Auflösung oder die Zeit wird auf Grund mangelnder Aufmerksamkeitskapazität weniger beachtet. Dadurch haben wir das Gefühl, dass, wenn wir Angst haben, die Zeit stillzustehen scheint.

Das Zeitgefühl beim Menschen entsteht mit dem Ablauf einer Tätigkeit und den damit verbundenen Denkprozessen.

Das Gehirn spielt dabei insofern eine Rolle, als dass im Kleinhirn koordinierende Funktionen wirken.

Aus pathologischen Befunden der Verletzungen in dieser Gehirnregion ergibt sich keine erkennbare Beeinträchtigung des Zeitgefühls, womit die Vermutung erhärtet wird, dass es keine spezielle Gehirnregion für das Zeitgefühl gibt.

  
 In der Literatur und im Film, besonders im Science-Fiction-Genre, wird bisweilen das Motiv der Abweichung, Umkehrung oder Überwindung des regulären Zeitflusses dargestellt.
Der Zeitpfeil.
 

Mit dem Begriff Zeitpfeil ist die Tatsache gemeint, dass der Zeit eine Richtung innewohnt, durch welche sich die Vergangenheit von der Zukunft unterscheidet. Sehr schön ist das von Schiller in
Worte gefasst worden:

Dreifach ist der Schritt der Zeit:

Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,

Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,

Ewig still steht die Vergangenheit.

(Friedrich Schiller, Sprüche des Confuzius)

(Quellen: Wikipedia, NZZ Digital, SWR.de, Zeit online) 
(Quelle Fotos: pixabay.com) 


Zeitzitate:  

Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in 10 Jahren zurücksehnen werden.
(Peter Ustinov) 


Das meiste auf der Welt erledigt sich von selbst, wenn man genug Zeit verstreichen lässt.
(Sprichwort) 


Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
(Tolstoi)


Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.
(Dante Alighieri) 


Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, Zeit zu haben.
(Ladislaus Boros) 


Die einzige Zeit, die zählt, ist das Jetzt, jeder Augenblick, jeder Punkt. Wenn wir jeden Tag so leben, dass wir unsere besten Fähigkeiten verwirklichen und alles mit höchster Integrität tun, dann werden wir auf dieser Reise als Menschen erfolgreich sein. (Marlo Morgan aus "Traumreisende") 

Die Menschen verlieren die meiste Zeit damit, dass sie Zeit gewinnen wollen.
(John Steinbeck)


Die Zukunft kommt früh genug. Ganz gleich, was man tut. Und dann wird einem klar, wie wichtig es ist, dass man sich Zeit nimmt zu leben, glücklich zu sein. (Sergio Bambaren in "Ein Strand für meine Träume")
 

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt. (Buddha)

Es ist gut,
wenn uns die verrinnende Zeit
nicht als etwas erscheint,
das uns verbraucht,
sondern als etwas,
das uns vollendet.
(Antoine de Saint Exupéry)


Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nutzen. (Seneca)


Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit. (unbekannt)


Gewöhnliche Menschen denken nur daran, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht sie zu nützen. (Arthur Schopenhauer)

Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.
(Abraham Lincoln)


Ich hab keine Zeit mich zu beeilen. (Igor Strawinsky)


Alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren, wie die Farben eines Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben. (Michael Ende)


Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft.
(Zarko Petan)


Keine Zeit! - heißt: Anderes ist mir wichtiger. (Reinhard K. Sprenger)


Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde.
(Albert Einstein)


Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon. (Jean de La Fontaine)


Niemand kann einem garantieren, dass man ein Ziel in einer bestimmen Zeit erreicht, aber man wird garantiert nie ein Ziel erreichen, das man sich nie gesetzt hat. (David McNally)

Nimm Dir Zeit um glücklich zu sein. Zeit ist keine Schnellstraße zwischen Wiege und Grab, sondern ein Platz zum Parken in der Sonne! (Phil Bosmans)

Nimm dir Zeit zum Arbeiten - es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit zum Denken - es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit zum Spielen - es ist das Geheimnis ewiger Jugend.
Nimm dir Zeit zum Lesen - es ist der Brunnen der Weisheit.
Nimm dir Zeit freundlich zu sein - es ist der Weg zum Glück.
Nimm dir Zeit zum Träumen - es bringt dich den Sternen näher.
Nimm dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden - es ist das Privileg der Götter.
Nimm dir Zeit dich umzuschauen - der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.
Nimm dir Zeit zum lachen - es ist die Musik der Seele.
(Irländische Weisheit)


Verlorene Zeit wird nicht wiedergefunden. (Benjamin Franklin)

Wenn man stillsteht, läuft die Zeit davon. (unbekannt)

In schlechten Zeiten soll man schöne Dinge tun. (unbekannt)

Wie kannst du für andere das Beste tun, nimmst du dir nicht die Zeit, es für dich zu tun.
(Arthur Lassen)

 

Wir beginnen Zeit erst dann zu bemerken, wenn wir sie nicht haben. (unbekannt)

Zeit ist kostbar - verschenke sie - wahre Freunde wissen sie zu schätzen. (Ilona Strohschein)
 
Zeit zu haben, die Zeit vergessen zu können.
Zeit zu haben, zu sehen und zu erkennen.
Zeit zu haben, zu hören und zu erfühlen.
Zeit zu haben, zu weinen und zu lachen.
Zeit zu haben, achtsam zu lieben.
Zeit zu haben, glücklich zu sein.
(Richard Erlewein) 



Ich hoffe, ihr seit nun ebenso geflasht wie ich, die Zeit ist schon etwas sehr faszinierendes. Auch wenn ihr Zeitler diese nicht beeinflussen könnt, so wie ich, solltet ihr diese stets nutzen.

Im Anschluss an meinen kleinen Bericht, findet ihr natürlich noch die Gewinnspielfrage und die Teilnahmebedinungen sowie die einzelnen Stationen der Blogtour, die diese vier wundervollen Blogger anlässlich unserer Geschichte ins Leben gerufen haben.

Selbstverständlich, könnt ihr unser Abenteuer, welches ihr in "Bernsteinstaub" nachlesen könnt, auch gewinnen. Dann erfahrt ihr von Autorin Mechthild Gläser auch, wie es für mich und Ophelia weiter ging und was es mit den anderen Teilnehmern des Bernsteinturniers auf sich hat.

Ich übergebe nun auch das Wort an Grete, Ophelias Schwester. Sie kann ja schon eine ganz schöne Nervensäge sein, außerdem gefällt mir ihr Verhalten gegenüber Ophelia nicht immer! Aber dennoch weiß ich, dass sie ihre Schwester liebt, und eines muss man Grete ja wirklich zu Gute halten, sie würde Ophelia nie im Stich lassen. Außerdem ist sie unheimlich ehrgeizig und durchaus begabt, also Bühne frei für Grete.

Ihrem Ehrgeiz und ihrer Neugierde ist es auch zu verdanken, dass sie dem Herrn der Zeit und Mechthild Gläser ordentlich auf den Zahn fühlt.

Um mehr zu erfahren, dürft ihr Mandys Blog besuchen (Verlinkung findet ihr weiter unten)


Um in den Lostopf zu hüpfen, dürft ihr mir folgende Frage beantworten:

 Für welchen Augenblick/welches Ereignis würdet ihr selbst gerne die Zeit beeinflussen bzw. anhalten/still stehen lassen?

Teilnahmebedingungen: 

1. Das Gewinnspiel startet am Mittwoch, 11.07.2018 und endet am Dienstag, 24.07.2018 um 23.59 Uhr. 

2. Die Auslosung und die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am Mittwoch, 25.07.2018 auf allen vier Blogs unter dem jeweiligen Blog Beitrag. Es werden auf jedem Blog alle 4 Gewinner bekannt gegeben, die zuvor von uns gemeinsam ausgelost werden. Solltet ihr euch nicht innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe unter folgender Email: kontakt@mandysbuecherecke.de melden, behalten wir uns vor, nochmals neu auszulosen.

3. Pro Kommentar, auf den teilnehmenden Blogs, könnt ihr ein Los sammeln, sodass ihr maximal 4 x in den Lostopf hüpfen könnt. Jeder Teilnehmer kann selbstverständlich nur ein Buch gewinnen. 

4. Der Gewinn wird euch direkt vom Loewe Verlag zugesandt. (ACHTUNG! Mit der Teilnahme willigt ihr in die Weitergabe eurer Daten (Name und Anschrift) ein. Weitere Informationen findet ihr in der jeweiligen Datenschutzerklärung auf den teilnehmenden Blogs.

5. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. 

6. Der Teilnehmer muss über 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorweisen können. 

7. Die Daten der Gewinner werden natürlich nach Beendigung des Gewinnspiels von den jeweiligen Blogbetreibern gelöscht. 

8. Wir behalten uns vor, die Gewinner namentlich auf unseren Blogs zu nennen. 

9. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

10. Für Gewinne, die auf dem Postweg verloren gehen, kann keine Haftung übernommen werden.

11. Die Teilnahme aus Österreich und der Schweiz ist möglich. 



Hier findet ihr die einzelnen Stationen unserer Blogtour: 

"Sand" - Traumdeutung und Vergänglichkeit bei Uwes Leselounge (11.07.18)

"Die Zeit" (13.07.18) bei mir!

Ein etwas anderes Autoreninterview bei Mandys Bücherecke (15.07.18)


Do it yourself zum Buch bei Skyline of Books (17.07.18)



Liebste Grüße, Küsschen,

Leander &

 Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Post als Werbung. In meinem Beitrag befinden sich (zu informativen Zwecken) Verlinkungen zu Webseiten der Verlage, in welchen die Bücher erschienen sind. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zu den Büchern, Hörbüchern, zu Autoren, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.


Kommentare:

  1. Huhu liebste Ally, <3

    vielen Dank für diesen tollen und sehr ausführlichen Beitrag. Also ich muss sagen, dass alles was ich bisher über das Buch gelesen habe mich total begeistert. Ok, es hat auch Mechthild Gläser geschrieben, da wusste ich eh schon das es gut wird ;-) Dieser Bernsteinpalast unter den Grundmauern von Rom klingt auf jeden Fall extrem cool. Ich war zwar schon mal in Rom, aber leider nicht in den Katakomben, obwohl mich soetwas immer sehr reizt.
    Ein spezielles Ereignis fällt mir jetzt nicht ein. Allerdings würde ich es toll finden, wenn ich die Zeit anhalten könnte, wenn ich lese. So hätte ich noch genug vom Tag, könnte aber auf der anderen Seite (wenn ich möchte) stundenlang lesen. Ein Traum! <3

    Liebe Grüße
    Sandra

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  2. Hallo Ally ☺️

    Wow ich bin total geflasht von deinem Beitrag. Mega mega genial!!! Vielen Dank hierfür und für diese wunderbare Ausführung der Zeit ��

    Es gibt viele Momente, die schon waren, in die ich gerne nochmal zurück möchte, und dann die Zeit anhalten würde für bestimmte Zeit ���� Zum Beispiel wäre ich gerne nochmal 16. Sorglos und einfach glücklich mit meinem Pferd. Für ihn würde ich alles tun, wenn ich ihn nur nochmal bei mir haben könnte. Aber auch die Zeit, als meine Kinder klein waren, frisch geboren und 1,5 Jahre alt, auch die hätte ich gerne nochmal zurück ����

    Ansonsten genieße ich ehrlich gesagt, was die Zeit so bringt, denn nichts ist umsonst und es kommt alles aus einem bestimmten Grund so wie es kommt ��

    Liebe Grüße,
    Steffie

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  3. Hi ally, das war ein mega genialer beitrag! Ich freue mich so unfassbar auf das Buch und du hast dir sooooo viel Mühe gegeben. Eine wirklich, wirklich schöne Tour bisher. Die Zeit ist eine kleine Nervensäge, wie ich finde 😅. Ich würde die Zeit gerne jeden Abend beim lesen und jeden Morgen beim Aufstehen einfach anhalten. Dann könnte ich jede Nacht durchlesen und Trotz Arbeit einfach ausschlafen 😂 das wäre so toll. Und zurückdrehen würde ich die Zeit auch gerne um noch einmal Stunden mit geliebten Menschen und Tieren zu verbringen, die man verloren hat. Zeit langsamer laufen lassen, wenn ich kostbare freie Zeit mit meiner Familie und meinem Schatz verbringe. ... Mir fällt so wahnsinnig viel ein 😊❤️

    Liebe Grüße,
    Wayland

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  4. Hallo,
    ich bin tatsächlich grad etwas geflasht von dem vielen Input, puh....
    Eine sehr schöne Zusammenfassung, was Zeit bedeutet und ausmacht, wirklich klasse! Und die vielen Zitate..... da werde ich mir ein paar von notieren ;-)
    Am liebsten möchte ich die zeit anhalten, wenn mein Schatz und ich in der Natur sind, nur die Natur und keine Menschen, am liebsten auf einer Waldlichtung oder am Meer. Hinsetzen, Zeit anhalten und die Stille, die beruhigende Atmosphäre und die frische Luft genießen. 101% Entschleunigung ;-) Das wär schön!
    LG Christina P.

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  5. Hallo und guten Tag,

    man/frau was für ein Mega-Beitrag!!

    Danke dafür....

    Eigentlich bin ich kein Fan vom verändern/beeinflussen oder gar Stillstand einer Situation/Befindlichkeit oder Gelegenheit....denn meistens bringt es doch nichts, denn ändert man nichts an einer bestehenden Situation...

    Und ich denke jeder Versuch könnte es nur schlimmer machen.

    Trotzdem würde ich gerne die Zeit etwas zurückdrehen und mit meiner Großmutter etwas Zeit verbringen, die leider gestorben ist als ich selber noch ein kleines Mädchen war....so könnte ich etwas die Erinnerung an sie verbessern.

    So bleiben mir nur ein paar Fotos.....


    LG..Karin...

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  6. Moin Ally! :)

    Erst eiinmal Danke für den tollen Beitrag ud der sehr guten Frage.

    Ich denke da war schonn einiges dabei. Sei es bei einem Autounfall oder bei einem Tod, eines geliebten Menschen wo man gerne die Zeit verändern würde ist da alles bei mir dabei.

    Liebe Grüßle Susanne

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  7. Hallöchen. Oh wenn ich es so sehe bei einiges.....ich hätte nicht geheiratet und auf mein Bauchgefühl gehört-den Moment.....und vielleicht auch einige andere kleinere Momente.
    LG jenny

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  8. Hallo Ally,

    wenn ich so überlege, dann gibt es einige Augenblicke, in denen ich gerne die Zeit angehalten hätte. Vor allem in schönen Momenten wünscht man sich ja oft, das sie möglichst lange dauern. Aber vielleicht ist das ganz gut, das wir eben nicht die Zeit anhalten können. Zum einen gäbe das wahrscheinlich ein furchtbares Chaos, weil jeder die Zeit in einem, für sie oder ihn, wichtigen bzw. bedeutenden Moment anhalten würde und wir irgendwann etwas achronisch aneinander vorbeileben würden. Zum anderen wissen wir spätestens seit "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", dass es nicht ganz ohne ist, an der Zeit herumzuspielen. Und mal ehrlich: Wüssten wir besondere Momente noch zu schätzen, wenn wir sie beliebig auskosten könnten? Oder könnten wir uns über eben diese schönen Momente noch freuen, wenn wir die traurigen alle verhindern könnten?

    Liebe Grüße
    Katrin

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  9. Halli hallo

    Wow, was für ein interessanter, faszinierender Beitrag, da hast du dir ja wahnsinnig Mühe gegeben vielen herzlichen Dank <3

    Ich habe bisher alle Bücher von Mechthild gelesen weshalb natürlich auch dieses hier nicht fehlen darf, gerne versuche ich also mein Glück.

    Am liebsten würde ich nochmal in das Jahr 2007 zurückreisen und zwar zum 6.6. damals sind meine Zwillinge auf die Welt gekommen ( Kaiserschnitt)
    Irgendwie ist alles so schnell gegangen, dass ich fast überfordert war und diese Zeit gar nicht richtig geniessen konnte. Gerne würde ich also mit meinem heutigen Wissen zu diesem Tag zurückreisen

    Liebe Grüsse
    Bea

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  10. Hallo,

    ich würde sehr gern die Zeit anhalten, wenn ich mich mit meiner besten Freundin treffe, die ich viel zu selten sehe.

    LG
    SaBine

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  11. Hallo,
    welch ein interessanter und umfassender Artikel. Da gibt es viele Momente. Aber gerne hätte ich die Zeit mit meinem Vater vor seinem Tod verlängert.

    Liebe Grüße, Jutta

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  12. Huhu :),

    was für ein ausführlicher Artikel! Ich wusste gar nicht, dass es so viele Zitate zur Zeit gibt :o.
    Hachja, falls es ginge, würde ich sooo gerne den Tag meiner Hochzeit verlängern bzw. die Zeit verlangsamen, damit er nicht so schnell vorbei geht ♥. Dieser ist zwar noch nicht geplant, aber was solls, ich sorge eben gerne vor ;). Ich glaube, dass so ein Tag auch ziemlich einschneidend ist, allerdings glaibe ich auch, dass er auch viel zu schnell vorbei geht.

    Liebste Grüße
    Conny ♥

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  13. Hallo Ally,

    vielen Dank für den tollen Beitrag :-)

    Ich hätte gerne die Zeit am Tag meiner Hochzeit angehalten oder verlängert.
    Der Tag ging einfach viel zu schnell vorbei. Von mir aus hätte er gar nicht
    enden müssen ;-)

    Liebe Grüße
    Anna

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  14. Hallo Ally,
    was für ein wundervoller Artikel. Ich bin wirklich beeindruckt, wieviel Mühe und Zeit ;o) ihr in eure Beiträge gesteckt habt. Auch eure Fotos finde ich nach wie vor einfach richtig gut gelungen. Leander hat es ja wirklich nicht einfach. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Ich glaube es gibt nichts schlimmeres, als wenn man die Lebenszeit seines Gegenübers erkennen kann. Ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass er deswegen Ophelia lieber meidet.
    Was die Zeit ansich angeht: Ich finde es auch nicht wirklich schön, dass das Leben so oft von Zeit bestimmt wird. Ich selbst trage daher auch keine Armbanduhr und bin froh, wenn ich mich von diesem "Stress" freimachen kann. Aber oftmals ist das alles ja nicht so einfach, gerade weil das Leben so durchgetaktet ist.

    Was deine Frage betrifft. Ich denke es gibt nicht nur einen Moment, in dem man die Zeit gerne anhalten möchte. Und meist kann man nur in dieser bestimmten Situation, wenn man sich so glücklich und frei fühlt, dass man am liebsten länger hier verweilen würde sagen, dass dieser Moment gekommen ist.
    Aber ich denke es ist auch ganz gut, dass man die Zeit nicht anhalten kann, denn dann wären diese kostbaren Momente vielleicht auch gar nicht mehr so wertvoll, was meinst du?

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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  15. Hi Ally!
    Generell würde ich für alle schöne Momente die Zeit anhalten wollen. Um Zeit mit denen zu verbringen, die nicht mehr da sind. Oder um auch um besondere Momente und Erlebnisse wie irgendwelche Feiern, Urlaube oder auch Weihnachten zu verlängern. Aber andererseits würde ich diese Gabe auch nicht haben wollen, da man dann die Zeit überhaupt nicht weiterlaufen lassen würde. Man würde für alle Ewigkeit in dieser Zeit bleiben und mit jedem weiterem Augenblick würde es einem schwerer fallen, sie wieder weiterlaufen zu lassen.

    Liebe Grüße
    Lisa

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Ich danke dir für deinen Besuch und würde mich sehr über einen Kommentar freuen.


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