Verlag: annette betz
Bilderbuch
ISBN: 978-3-219-12098-1
Ab 4 Jahren
Seiten: 32
Preis: 16,00 €
Übersetzung:
Illustrator(in): Sophie Lucie Herken
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Am heutigen Lichterfest dürfen die Käferkinder das erste Mal zum Nachthimmel leuchten. Leuchtkäferkind Lior träumt davon Lichtlotse zu werden, doch egal was er auch versucht, sein Popo funkelt nicht. Traurig fliegt er zum Strand, doch dort ist es ungewöhnlich dunkel, denn das Licht des Leuchtturms ist ausgefallen und ein Schiff steuert direkt auf die Küste zu. Beherzt holt Lior die anderen Leuchtkäferkinder zu Hilfe. Gemeinsam und dank des tollen Lichtlotsen-Kapitän Lior, können sie ein Unglück verhindern. Und Lior, leuchtet so auf seine ganz eigene Weise.
Da die Geschichte des kleinen Leuchtkäfer Lior berührend klang, habe ich mich sehr gefreut "Lior und die Lichternacht" von Hilda Gardner gemeinsam mit meinem Neffen zu lesen.
Alle Leuchtkäferkinder sind aufgeregt, denn am heutigen Lichterfest dürfen sie zum ersten Mal gemeinsam zum Nachthimmel leuchten. Lior, der unbedingt ein Lichtlotse werden und Menschen und Tieren gleichermaßen helfen möchte, ist mächtig nervös. Als der Mond aufgeht treffen sich alle Leuchtkäferkinder an der Waldlichtung. Lehrer Ludwig gibt das Startsignal! Ein Leuchtkäferpopo nach dem anderen beginnt zu leuchten, sodass schnell die komplette Lichtung wundervoll funkelt.
Nur bei Lior tut sich nichts, ganz egal wie sehr er sich auch anstrengt. Das fällt auch bald den anderen Kindern und Ludwig auf, was Lior sehr beschämt. So zieht sich Lior traurig zurück, beobachtet den Sternenhimmel und lässt dabei seine Fühler hängen. Als es immer nebliger wird, fliegt Lior Richtung Meer, wo sich der große Leuchtturm befindet. Doch dieser ist komplett dunkel, da sein Licht ausgefallen zu sein scheint. Da sich ein Schiff auf die Küste zubewegt, überlegt Lior nicht lange und saust so schnell er kann zu den anderen Leuchtkäferkindern die bereits schlafen.
Doch als die Kinder hören, was passiert ist, fliegen sie vertrauensvoll durch den stärker werdenden Sturm hinter Lior her, der sie sicher zum Leuchtturm bringt. Erschöpft landen die Käfer in der Leuchtturmspitze. Auf Liors Kommando beginnen alle Popos zu leuchten und zu funkeln, sodass dieser den großen Leuchtturmspiegel so ausrichten kann, dass das Leuchtkäferlicht auf die Klippen strahlt.
Da durchbricht das helle Licht den Nebel und das Schiff ändert gerade noch rechtzeitig seine Richtung. Alle Käferkinder jubeln vor Glück und loben Lior, denn dieser ist definitiv der beste Lichtlotsen-Kapitän. Lior wird ganz warm uns Herz, denn nun weiß er, dass er immer helfen kann, wenn sich jemand verirrt.
Mein Neffe und ich sind total begeistert von diesem wundervollen und herzerwärmenden Bilderbuch. Mein Neffe fühlt sehr mit Lior, als dessen größter Wunsch und Traum ein Lichtlotse zu sein zerbricht, da sein Popo nicht wie bei den anderen Käferkindern leuchtet. Einige Käferkinder belächeln Lior sogar und machen sich über ihn lustig, da er offensichtlich noch zu klein ist um funkeln zu können. Auch Menschenkinder können oft fies sein und mit Äußerungen verletzen, was auch mein Neffe aus dem Alltag kennt.
Umso mehr freut er sich natürlich, als Lior nicht lange überlegt, über seinen Schatten springt und die anderen Käferkinder zu Hilfe holt. Lior ist ein ganz besondere Leader, dem die anderen vertrauen und folgen, was rund um schön ist. So wird, dank seines tatkräftigen Einsatzes das Schiff und dessen Besatzung, gerettet. Alle Käferkinder werden darin bestärkt, dass sie gemeinsam und als Team großes schaffen, auch das lässt sich wunderbar ins Leben der kleinen Zuhörer*innen übertragen. So entstehen schöne Gespräche und mein Neffe nennt gerne Beispiele, bei denen er und seine Freunde fest zusammengehalten haben.
Doch nicht nur die Botschaften in diesem bezaubernden Bilderbuch sind wichtig und großartig gleichermaßen, das sind auch die tollen Illustrationen von Sophie Lucie Herken. Absolut herzig sind natürlich die kleinen Leuchtkäfer, allen voran Lior. Grandios gezeichnet sind aber auch alle Licht-Szenen, denn das Licht der Käfer und Sterne, kommt dank der Dunkelheit der Nacht ganz besonders zur Geltung. Uns macht es unheimlich viel Spaß, in die Seiten einzutauchen und diese zu betrachten.
"Lior und die Lichternacht" von Hilda Gardner, wundervoll von Sophie Lucie Herken illustriert, erzählt die Geschichte des kleinen Leuchtkäfers Lior, dessen Popo in der Nacht des großen Lichterfests einfach nicht funkelt, sosehr er sich auch anstrengt. Doch als während eines Sturms das Licht des Leuchtturms ausfällt, ist es Lior der die anderen Käferkinder holt, diese sicher zum Leuchtturm führt und dafür sorgt, dass deren gemeinsames Licht, dank des Leuchtturmspiegels, so ausgeleuchtet wird, dass ein Schiff gerade noch rechtzeitig wenden kann und deshalb nicht an den Klippen zerschellt. Lior, der von den anderen daraufhin als bester Lichtlotsen-Kapitän bezeichnet wird, hat seine Bestimmung gefunden, was nicht nur ihn, sondern auch meinen Neffen und mich, rundum glücklich macht.
Somit vergeben wir natürlich 5/5 Flügel/Schwingen für dieses zauberhafte und inspirierende Bilderbuch!
Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In
meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung
zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr
erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie
eventuell auch zu weiteren Romanen.


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