Da die böse Hexe nach wie vor nicht gut auf Schnurrifluff zusprechen ist, schickt sie ihm einen verhexten, wilden Zauber-Flummi, der den Kater auf den Mond schießt, sobald er diesen berührt. Daher hecken Schnurrifluff, die süße Schnecke Snelli und der freche Vogel Papperlapapp eine Menge Ideen aus, um genau das zu verhindern. Dabei geht auch wie gewohnt so mancher Zauber schief, sodass es im gemütlichen Woderpfefferwächst wieder herrlich turbulent zugeht.
Da wir, mein Neffe und ich, Schnurrifluff und seine beiden Freunde sehr ins Herz geschlossen haben, haben wir uns enorm auf den zweiten Band und somit auf „Der magische Kater Schnurrifluff und der verhexte Wummiflummi“ gefreut.
Im gemütlichen und beschaulichen Woderpfefferwächst führt Schnurrifluff, der sich endlich ganz aus den Fängen der bösen Hexe befreit hat und sich von dieser auch nichts mehr gefallen lässt, ein glückliches und beschauliches Leben. Immer an seiner Seite, seine wundervollen Freunde die putzige Schnecke Snelli und der vorlaute Vogel Papperlapapp, die mit ihm im Wartehäuschen wohnen.
Die schöne Idylle wird jäh gestört, als ein verhexter Wummiflummi hinter Schnurrifluff her ist, den die böse Hexe höchstpersönlich auf ihn hetzt und der ihn bei Berührung auf den Mond schießen soll. Da Schnurrifluff weiß, dass der kleine Hüpfball sich erst wieder in einen friedlichen Flummi verwandelt, wenn er seinen Auftrag ausgeführt hat, muss ein guter Plan her. So lassen die drei nichts unversucht, um den Zauber von diesem zu nehmen. Sie besuchen die Bibliothek, um in einem Buch eine Lösung zu finden, sperren den verzauberten Ball ein, kleben ihn fest, backen letztendlich sogar einen lebensgroßen Pfefferkuchen-Schnurrifluff und stricken einen super-klebenden Ganzkörperanzug, um den fiesen Wummiflummi zu täuschen.
Dennoch sieht es zunächst so aus, als ob der verhexte Wummiflummi Schnurrifluff wirklich auf den Mond schießt. Doch der Pfeffernebel, der Woderpfefferwächst einhüllt und bewirkt, das niemand wegkommt, ist schließlich Schnurrifluffs Rettung.
Auch dieser zweite Band steckt wieder voller Liebe, Humor, Warmherzigkeit, bunter Zauber, Freundschaft, Zusammenhalt und einer Menge Glitzer und Sternchen.
Wir lieben es wie Schnurrifluff mit seinem wunderschönen, teils regenbogenfarbenen Fell zaubert und dabei seinen Kochlöffel mit den allerbesten Absichten schwingt. Der kleine Kater hadert nach wie vor mit sich, da eben nicht jeder Zauber gelingt, und doch erreicht er, wenn auch manchmal auf Umwegen, durch ebendiese so einiges. So ist es einfach großartig, ihn in seinem Element zu sehen und mitzuerleben wie dieser immer mutiger wird und an sich glaubt.
Abgesehen davon sind die Zauber, die zunächst schief gehen, meist herrlich komisch, so wird zum Beispiel aus einer Backstube versehentlich eine Backstute, was dazu führt, dass ein Pferd vor ihrem Häuschen auftaucht, das einen kompletten Wagen voll leckerem Gebäck zieht.
Auch im Umgang mit anderen ist Schnurrifluff stets liebevoll, daher wäre es ihm auch am liebsten, wenn der Wummiflummi die fiese Verzauberung der Hexe loswird, ohne dass dieser Schaden nimmt. Schnecke Snelli, die egal was auch passiert, immer positiv bleibt und aufmunternde Worte findet, mögen wir, mein Neffe und ich, ganz besonders gern. Sie ist so unglaublich süß und herzerwärmend goldig. Vogel Papperlapapp hat zwar eine große Klappe, hilft aber ebenfalls wo er kann, denn weder er noch Snelli, wollen Schnurrifluff verlieren.
Der Text des Buches ist recht umfangreich. Da sich der Inhalt aber über sechzehn Kapitel erstreckt, bietet es sich wunderbar an, täglich ein Kapitel zu lesen. Die grandios schönen und bunten Illustrationen, die ebenfalls aus der Feder von Autorin Nina Müller stammen, sind absolute Hingucker, denn sowohl die Figuren, als auch die Umgebung, sind liebevoll und detailreich gezeichnet. Diese sind wundervollerweise ebenfalls zuhauf im Buch zu finden.
Auch der zweite Band rund um den herzigen Kater Schnurrifluff und somit „Der magische Kater Schnurrifluff und der verhexte Wummiflummi“ von Nina Müller ist ebenso herzerwärmend und bezaubernd, wie sein Vorgänger. Dieses Mal bekommen es der Kater, Schnecke Snelli und Vogel Papperlapapp mit einem, von der bösen Hexe verzauberten Wummiflummi, zu tun, der Schnurrifluff auf den Mond schießen soll, sobald er diesen berührt. Damit dies auf keinen Fall geschieht, lassen sich die drei Freunde alles Mögliche einfallen, was bei uns für viele Lacher, aber auch für spannendes mitfiebern und für eine große Portion Lesefreude sorgte.
Daher vergeben wir selbstverständlich 5/5 Flügel/Schwingen für diesen großartigen und herzigen zweiten Band!


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