Das Herz ist wie ein Buch, manche dürfen einen Moment darin blättern, einige
dürfen es sich für eine gewisse Zeit ausleihen, aber nur ganz wenigen schenkt man es!

Der Zoo der unsichtbaren Tiere - Andreas Z. Simon - Rezension

Verlag: Gulliver
Hardcover
ISBN: 978-3-407-81412-8
Seiten: 133
Preis: 12,00 €
Übersetzung: -
Illustrator(in): Alexander von Knorre 
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Suna, die in einem Kinderheim lebt, erbt von ihrem Opa, den sie nie kennengelernt hat, einen Zoo. Doch dieser scheint komplett verlassen zu sein. Erst als Suna, die vorübergehend bei der Nachbarfamilie unterkommt, nachts Geräusche hört und ein Gespräch belauscht, entdeckt sie, dass dort magische Fabeltiere leben. Die Tiere brauchen dringend ihre Hilfe, da vor allem deren Nahrung knapp wird. Aber auch ein skrupelloser Unternehmer hat es auf den Zoo abgesehen, da er eine neue Fabrik eröffnen und in diesem Zuge auch die alte Dorfeiche fällen möchte. Zusammen mit Roberta und Luca, ihren neuen Freunden, die Suna einweiht, kümmert sie sich nicht nur liebevoll um die Tiere, die drei schmieden auch einen Plan, um den Unternehmer aufzuhalten. 

Da die Inhaltsbeschreibung von „Der Zoo der unsichtbaren Tiere“ von Andreas Z. Simon nach einer tollen Tiergeschichte klang, habe ich mich aufs Lesen dieser mit meinem ältesten Neffen gefreut.

Zunächst lernten wir Suna kennen die in einem Kinderheim lebt und ziemlich unerwartet von ihrem Opa, von dessen Existenz sie erst bei der Testamentseröffnung erfährt, einen Zoo erbt. Da bei dieser Testamentseröffnung auch Julia Rose die mit ihrer Frau Katrin und ihren beiden Adoptivkindern Luca und Roberta direkt auf dem Nachbargrundstück lebt, anwesend ist, darf Suna vorläufig bei diesen wohnen, um ihren Zoo zu erkunden. Das tut sie auch voller Freude, nur um dann festzustellen, dass dort überhaupt keine Tiere zu leben scheinen. Doch dann belauscht Suna ein Gespräch zwischen einem sprechenden Eichhörnchen und einem Blatt, was sie staunen lässt. Besagtes Eichhörnchen mit Namen Willy, klärt Suna auch über den Zoo auf und als die restlichen Tiere erfahren, dass sie sich in Zukunft um sie kümmert, tauchen diese auch aus ihren Verstecken auf. Unter ihnen ist eine gigantische Wasserschlange, minikleine, flauschige Einhörner, ein Yeti und sogar ein Drache und noch so einige mehr. Da die Tiere seit dem Tod des Opas nicht mehr versorgt wurden, haben sie primär Hunger. Da Suna deren Versorgung wiederum nicht allein bewältigen kann, weiht sie ihre neuen Freunde Roberta und Luca ein, die, als sie die tierischen Bewohner kennenlernen, ebenfalls rund um begeistert sind. Von diesem Tag an sind die Kinder täglich viele Stunden im Zoo und tun alles, damit es den besonderen Tieren gut geht.

Doch der Millionär und Unternehmer Anton Frost, hat es auf das Zoogelände abgesehen, da er dieses für den Ausbau seiner neuen Fabrik, die er in dem kleinen Örtchen Hausen errichten möchte, zusätzlich benötigt. Auch die alte und zentral stehenden Dorfeiche soll für dieses Vorhaben gefällt werden, was den hiesigen Bewohnern überhaupt nicht behagt. So schmieden die Kinder einen gewagten Plan, denn um den Zoo und die Eiche zu retten, benötigen sie noch viel mehr Unterstützung, die sie letztendlich auch bekommen.

Wir hatten von der ersten bis zur letzten Seite viel Spaß mit dieser großartigen Geschichte, denn so ziemlich jedes Kind fände es sicher cool, einen eigenen Zoo zu haben. Und wenn darin auch noch ganz besondere Tiere leben, die zum Teil sogar sprechen können, ist das natürlich noch genialer. Daher verfolgten wir auch voller Freude, wie sich Suna, Roberta und Luca mit den Tieren anfreunden. Suna erlebt unglaubliches mit dem Drachen, der sich als Weibchen entpuppt, Roberta ist ganz vernarrt in die putzigen Einhörner während Luca und der Yeti ein tolles Team bilden. Und Eichhörnchen Willy ist ohnehin ständig mit von der Partie. 

Der richtige Umgang mit Tieren und deren Schutz und dauerhafte Versorgung, stehen natürlich im Fokus der Geschichte. Aber auch der Naturschutz und Lebensmittelverschwendung, sowie Freundschaft, das Finden einer Familie, der Zusammenhalt der Dorfbewohner, bis hin zum Kampf gegen Herrn Frost, dem jedes Mittel recht ist, um seinen Profit zu steigern, spielen eine große Rolle. So bekommt Suna nicht nur tolle neue Freunde, sondern findet auch ein Zuhause, was großartig ist. Und da die Bewohner von Hausen eine Einheit bilden, gelingt ihnen allen zusammen die Rettung des Zoos und ihrer geliebten Eiche. So ist auch das Ende rund um schön und absolut stimmig.

Herrlich zur Geschichte passend, sind auch die Illustrationen von Alexander von Knorre. Diese erzählen die Handlung wunderbar weiter und ergänzen diese perfekt. 

Der Zoo der unsichtbaren Tiere“ von Andreas Z. Simon, toll von Alexander von Knorre illustriert, erzählt die Geschichte des Waisenkinds Suna, dass von ihrem verstorbenen Großvater, den sie nie kennengelernt hat, einen Zoo erbt. Darin leben Tiere mit besonderen Kräften und Fähigkeiten, die ihre Hilfe benötigen. Dank der Unterstützung ihrer neuen Freunde Roberta und Luca und später auch dank deren Müttern und der gesamten Dorfbewohner, rettet das Mädchen nicht nur ihren Zoo, sondern auch die zentral gelegene und geliebte Eiche des Dorfes. Denn sowohl das Zoogelände, das ein profitgieriger Unternehmer für seine neue Fabrik erwerben möchte, als auch besagter Baum, der dafür weichen soll, werden gemeinsam verteidigt und beschützt. Das wiederum bescherte uns rund um großartige und mitreißende Lesestunden.

 

 Daher vergeben wir selbstverständlich auch 5/5 Flügel/Schwingen für dieses geniale Kinderbuch! 

 



Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor, sowie eventuell auch zu weiteren Romanen. 

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